Die Teufel tragen Steine

From Pasakas un teikas
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In Jaunēnieši, westlich vom Belte-Hof, nicht weit von der Gauja, befindet sich ein kleiner, tiefer Moorsee.

Der Teufel hatte sich vorgenommen, ein Loch durch die Erde zu graben. Bei dieser Arbeit sollten ihm alle die Seele: helfen, die in seine Hände gefallen waren. Die Seelen mussten Erde schaufeln und sie weit fortschaffen, wo aus der ausgegrabenen Erde Berge entstanden sind. Gott gefiel ein solches Werk nicht. Er öffnete die Quellen und füllte das ausgegrabene Loch mit Wasser: daraus ist der Teufelsbrunnen von Jaunēnieši entstanden. Der Teufel versuchte das Wasser in die Gauja abzuleiten, aber als es ihm nicht gelang, gab er auf. Der heutige kleine See wird noch immer das Schwarze Loch genannt. Der See ist sehr fischreich. Wegen der, darin liegenden abgebrochenen Stämme ist es nicht möglich, dort mit Netzen zu fischen. Einmal, als der Teufelsbrunnen noch sauber war, machten sich die Knechte eines nahen Bauernhofes auf, um in dem See zu fischen. Aber sobald sie das Netz auswerfen wollten, erhob sich heulend und brüllend ein Wirbelwind, brach Bäume ab und warf sie in den Teufelsbrunnen. Die Knechte waren so sehr erschrocken, dass einige noch einen Monat danach krank lagen.

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