Velni mānās / Die Teufel täuschen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Inčukalna pagasts
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Comments: Aina Zommere ir skolniece
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Viens jauneklis gājis sestdienas vakarā meitās. Ārā bijis sniegs uzsnidzis. Izgājis cauri birzei, uz ceļa, te viņa priekšā nostājas melns kungs un nelaiž iet tālāk. Jauneklis griežas atpakaļ, lai ietu mājā, bet te atkal melnais kungs priekšā. Jauneklis sadusmojas un uzkliedz: "Ej nost no kājām, ja ne, tad sagrābšu tevi aiz čupras." Melnais kungs neklausījās. Tad jauneklis paķēris melno kungu ap viduci, nogāž zemē un iet projām, bet velns atkal klāt. Jauneklis nu paceļ velnu uz augšu un no gāž atkal zemē. Velns iebļaujas no sāpēm un paliek guļot. Ejot gar riju, jaunais cilvēks izdzird ļoti jauku mūziku, grib attaisīt lodziņu, bet nevar. Iet pie durvim, arī netiek iekšā. Viņš paķeŗ koku un gāž ar visu spēku pa durvim. Durvis atlec vaļā. Rijā ir viss gaišs un izgreznots. Tur danco jaunas dāmas un kungi pēc mūzikas. Mūzikanti sēd uz lāviņas pie loga un pie durvim sēd melnais kungs. Jauneklis arī grib dancot un iet meitas lūgt, bet neviena neiet ar viņu dancot. Viņš nu danco viens pats, bet viņam apnīk dancot vienam pašam. Iet pie melnā kunga prasīt, kāpēc pie viņa nenāk neviena dāma. Melnais kungs neatbild, bet spļauj uguni jauneklim virsū. Jauneklis iet pie siltās krāsns sildīties un iesaucies: "Dievs sazin, kas šodien meitām noticis, ka neviena nerunā, un visas ļoti melnas." Kā šos vārdus izteicis, tā vis pazudis un rijā paliek viss tumšs. Viena balss tumsā saukusi: "Paldies par atpestīšanu no melnā kunga." Jauneklim no tā laika ļoti labi gājis. Ein Bursche wollte am Samstagabend Mädchen einen Besuch abstatten. Draußen hatte es geschneit. Als er durch den Birkenhain gegangen war und auf die Straße hinauskam, vertrat ihm ein schwarzer Herr den Weg und ließ ihn nicht weitergehen. Da kehrte der Bursche um, und wollte nach Hause gehen, aber wieder vertrete der Schwarze ihm den Weg. Da wurde der Bursche wütend und schrie ihn an: "Geh mir aus dem Weg oder ich verprügele dich!" Der schwarze Herr gehorchte ihm nicht. Da packte er den Schwarzen um die Mitte und warf ihn zu Boden. Selbst setzte er den Weg fort. Aber bald war der Teufel wieder zur Stelle. Da erhob der Bursche ihn in die Luft und schleuderte ihn auf die Erde. Der Teufel schrie vor Schmerz auf und blieb liegen. Als der Bursche nun an der Korndarre vorbeiging, hörte er schöne Musik. Er wollte das Korndarrenfenster aufmachen, aber er konnte es nicht. Er ging zur Tür, aber auch die Tür war verschlossen. Da ergriff er einen schweren Stock und schlug aus aller Kraft gegen die Tür: die Tür sprang auf. Die Korndarre war geschmückt und erleuchtet. Junge Damen und Herren tanzten bei Klängen der Musik. Die Musikanten saßen auf einer Bank am Fenster, aber an der Tür saß der schwarze Herr. Der Bursche wollte auch tanzen und forderte die Mädchen auf, aber keine von ihnen wollte mit ihm tanzen. Da begann er allein zu tanzen, was ihm jedoch bald langweilig wurde. Nun geht er auf den schwarzen Herrn zu und fragt ihn, warum keine der Damen mit ihm tanzen will. Der schwarze Herr antwortet nicht, sondern spuckt Feuer nach dem, Burschen. Der Bursche geht an den Ofen, um sich zu erwärmen, und wundert sich: "Gott allein weiß, was heute mit den Mädchen los ist: keine spricht und alle sind so schwarz." Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, da waren auch schon alle verschwunden, und es wurde plötzlich dunkel in der Korndarre. Eine Stimme aber rief aus der Dunkelheit ihm zu: "Hab Dank, dass du uns vor dem schwarzen Herrn erlöst hast." Von da ab hatte der Bursche ein gutes Leben.
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