Teufel als Zuträger von Schätzen

From Pasakas un teikas
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Es lebte einmal ein reicher Bauer, und alle Leute redeten, er sei mit dem Teufel befreundet. Sobald es Abend wurde, rief der Bauer seine Knechte nach Hause, hieß sie, zu Abend zu essen und sich dann zur Ruhe zu begeben. Niemand durfte nach dem Sonnenuntergang im Hause herum umgehen. Einmal hatte der Bauer einen Knecht, der der Sache auf den Grund gehen und wissen wollte, warum der Bauer seine Leute so früh zur Ruhe schickte und warum niemand mehr auf den Beinen sein sollte, sobald es dunkel geworden war. Eines Abends schlich der Knecht heimlich aus dem Haus und versteckte sich unter dem Korndarren Vordach. Und wahrhaftig: so gegen Mitternacht kam ein stolzer Herr auf einem schwarzen Hengst auf den Hof geritten, der einen prallen Geldsack in das Vorratshaus des Bauern schleppte und ihn dort ausschüttete. Danach ritt der schwarze Herr wieder davon. Der Knecht verstand sehr wohl, wer der schwarze Herr war, der seinem Bauer Geld und Reichtum ins Haus brachte. Es war der Teufel selbst, mit dem der Bauer gut freund war.

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