Teufel als Zuträger von Schätzen

From Pasakas un teikas
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Einmal fuhren drei Bauern vom Parģeisi-Krug auf ein großes Gut, wo man sie mit Milch, Butter, Käse, Äpfeln bewirtete. Einer der drei Bauern war arm. Als sie sich auf dem Gutshof zur Ruhe begaben, bekreuzigte er sich. Die Reichen taten es nicht. Nachdem sie eine Weile gelegen hatten, kamen zwei Jungherren herein: einer mit einer Schere (Schafschere), der andere mit einem Aderlassgerät. Der erste geht an die Schläfer und schneidet ihnen ein Haarbüschel ab, das er in ein Schüsselchen fallen lässt. Der Andere lässt sie zur Ader und lässt das Blut in das Schüsselchen laufen. Nun wollten sie auch den Armen, der sich bekreuzigt hatte, zur Ader lassen, aber vergeblich: das Kreuz ließ sie an ihn nicht heran. Da packten die beiden Jungherren den Armen mit Mistgabeln und warfen ihn hinaus. Als er nach Hause kam, sah er, dass die leckeren Sachen, die er als Gastbrot in die Taschen gesteckt hatte, sich in Schweinemist verwandelt hatten.

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