Teufel als Zuträger von Schätzen

From Pasakas un teikas
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Der Melkus-Bauer in der Gemeinde Idus war mit dem Teufel befreundet. Es mangelte ihm an nichts: alles hatte er in Überfluss. Einmal beobachtete sein Knecht, wie der Bauer betrunken vom Wirtshaus nach Hause fuhr. Ein Habicht umkreiste seinen Kopf und rief immerzu: "Wohin schütten? Wohin schütten?" "Das ist ja gleich, schütte sie in eine Gartenecke hin!," brummte der Bauer. "Schwirr!" ein großer Haufen weißer Erbsen prasselten in einen Gartenecke auf die Erde. Es waren gut zehn Lof. Als der erste Sohn des Bauern geboren wurde, war der Bauer selbst nicht zu Hause. Unterwegs gesellte sich der Ungute zu ihm und flüsterte ihm ins Ohr: "Versprich mir das, was du zu Hause neues haben wirst!" Der Bauer versprach es ihm jedoch nicht. Mehrmals forderte der Teufel ihn auf, seinen Erstgeborenen in den Brunnen zu werfen, aber er tat es nicht. Der Bauer hatte mehrere Söhne und Töchter, aber sobald sie herangewachsen waren, erhingen sie sich einer nach dem anderen. Der Bauer hätte den erstgeborenen Sohn dem Teufel überlassen sollen, dann wären die Anderen am Leben geblieben. Jetzt ist der Hof ohne Besitzer geblieben.

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