Velni mantas nesēji / Teufel als Zuträger von Schätzen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Kaunatas pagasts
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vīnā muižā dzeivuoja boguota muižinīka meita. Jei beja vaca meita, un tai kai jei dzeivuoja vīna paša, jei turēja septiņus malnus kačus. Meita jūs cīši žāluoja un mīļuoja, un sovus kolpus aizstatīja jūs baruot un mozguot un kotru sastdīņ pourmeit jīm teiras gultas drēbes. Ēst dēļ jūs kotru dīnu vuorēja pašu duorgū gaļu. Nikas nu kolpim navarēja ni lomuot kačus, ni ar pierstu aiztikt. Kū kači nipadora, vaini vysi izlīk uz kolpim. Daudz reižu gaspaža lomuoja par kačim kolpus, un kuri juos naklausīja, jei struopēja jūs un nadevja daudz dīnu gabaliņa maizes. Vysi kolpi beja cīši dusmīgi uz kaču. Tai guoja godi. Meita vys taisējās vacuoka un jūs kači jau palyka vaci, un suoka uz vītas plyukuot un jau naīt uorā. Kalpim beja cīši gryuti teirīt jūs syudus, bet nikuo navarēja padarīt. Vīnu reizi kolpi suoka smītīs un runuot gaspažai: "Vajag vysus kačus īsvīst azarā par tū, ka jī jau vaci!" Vaca meita luodēja kolpus un glaudīja sovus vacūs kačus. Vīnu reiz saslymuoja gaspaža. Vysi kolpi beja cīši prīcīgi un nadevja ēst nivīnam kačam. Kači staiguoja pi savas gaspažas gultas un klīdzja: "Miau, miau!" Gaspaža dūmuoja, ka jī žāloj sovas gaspažas, ka jei slyma. Jei jūs mīļuodama, glaudīja. Ūtrā dīnā kolpi tai pat nadevja kačim ēst. Kači redz, ka slykta darīšona: kolpi jīm nadūt ēst. Sagaidīja kači divpadsmit stunžu nakts, atīt vysi septiņi gaspažas kambarī un ar cylvāka bolsu runoj: "Gaspažiņ, tovi kolpi nadūt mums ēst jau trešū dīnu. Posoki jīm, ka īdūtu myusim ēst!" Vaca meita attaisīja acis un aizklīdzja: "Ak!" — un tyuleņ nūmyra. Īguoja kolpi pasavārtu slymuos gaspažas, veras: apleik juos gultas sēd septiņi valni un ar zūbin kloudzynoj. Kolpi saprota, ka ite beja na kači, bet valni, kurus jī daudz godu teirīja un mozguoja. Suoka kolpi uz jūs kristu mest, un jī satvēŗa gultu ar vysu gaspažu un nūnesja uz sovu elni. Kolpi dzynuos pēc jūs un gribēja atjemt gaspažu, bet navarēja panuokt. Nu tuo laika ļauds namīļoj malnūs kaču un dūmoj, ka kačā sēd valns. Auf einem Gutshof lebte die reiche Tochter eines Gutsherrn. Sie war eine alte Jungfer und — da sie allein lebte — hielt sie sieben schwarze Kater. Sie liebte und umsorgte sie sehr und befahl ihren Dienern, die Kater zu füttern, zu baden und ihnen jeden Samstag saubere Bettwäsche zu geben. Ihretwegen musste man den Katern jeden Tag teures Fleisch zu fressen geben. Die Knechte durften die Kater nicht beschimpfen oder gar anrühren. Was die Kater auch anstellen mochten, die Schuld wurde auf die Diener abgewälzt. Oft schalt die Herrin statt der Kater die Diener aus. Wenn sie ihr nicht gehorchten, wurden sie bestraft und bekamen tagelang kein Stückchen Brot zu sehen. Die Diener konnten die Kater nicht leiden. Die Jahre vergingen. Die Jungfer wurde immer älter und auch ihre Kater wurden alt. Sie gingen nicht mehr hinaus, sondern verrichteten ihre Geschäfte im Hause. Es missfiel den Dienern sehr, ihren Unrat zu beseitigen, aber da konnte man nichts machen.

Einmal lachten die Diener und sagten zu ihrer Herrin, man müsse alle Kater in den See ertränken, denn sie seien schon zu alt. Da fluchte die alte Jungfer auf ihre Knechte und streichelte ihre alten Kater. Aber einmal wurde sie krank. Die Diener freuten sich und gaben den Katern nicht mehr zu fressen. Die Kater gingen ans Bett ihrer Herrin und schrien laut: "Miau, miau!" Die Herrin aber glaubte, sie miauten aus Mitleid mit ihr, weil sie krank war. Sie streichelte sie liebevoll. Auch am nächsten Tag gaben die Diener den Katern nicht zu fressen. Da sahen die Kater, dass es schlimm um sie stand: die Diener wollten ihnen nicht mehr zu fressen geben. Die Kater warteten bis es Mitternacht wurde. Dann gingen sie alle sieben in die Kammer der Herrin und sprachen mit Menschenstimmen zu ihr: "Liebes Jungferchen, deine Diener geben uns nichts zu essen. Seit drei Tagen hungern wir schon. Befiehl ihnen, dass sie uns zu essen geben sollen!" Die alte Jungfer öffnete die Augen und rief nur noch aus: "O weh!" Dann verstarb sie auf der Stelle. Die Diener kamen, um nach ihrer kranken Herrin zu sehen. Da sahen sie sieben Teufel, die zähnefletschend um sie herumsaßen. Da begriffen die Diene, dass sie viele Jahre lang nicht Kater, sondern Teufel gefüttert und gebadet hatten. Die Diener begannen sich zu bekreuzigen. Da ergriffen die Teufel das Bett mit der toten Herrin und flohen mit ihr zur Hölle. Die Diener verfolgten sie und wollten ihnen die Herrin wegnehmen, aber sie konnten sie nicht mehr einholen. Von der Zeit an haben Leute schwarze Kater nicht gern, denn sie glauben, dass in jedem schwarzen Kater ein Teufel sitzt.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox