Velni nerro cilvēkus / Die Teufel führen die Menschen an

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz viens čigāns nodomājis iet zirgu zagt. Zirgi ganījušies uz pļavas netālu no meža. Čigāns noslēpies krūmos mežmalā un gaidījis, kad kāds zirgs atdalīsies no ganāmā pulka un pienāks tuvāk mežam, tad viņš to nozags.

Velns, visu redzēdams, ka čigāns noslēpjas, noprot, ko šis grib darīt, un domā čigānu piemuļķot.

Tā nu čigāns tup krūmos un gaida laupījumu; te uzreiz no ganāmā pulka atdalās visskaistākais zirgs un taisni tuvojas krūmiem. Čigāns nezin, ko aiz prieka lai izdara, paķeŗ zirgu, uzlec tam mugurā, aizmirsdams uzmaukt iemauktus, un jāj uz savu nometni.

Zirgs tik stalti jāj, ka čigāns nevar ne beigt priecāties, bet drīz viņa prieki paliek par izbailēm: zirgs sāk ar vienu pieņemties lielumā un sāk skriet tik ātri, kā vējš svilpa gar ausim.

Čigāns ieķeras zirgam krēpēs. Viņš grib skaitīt tēva reizi, bet no bailēm aizmirsis un tik paspēj pateikt: "Dieviņ, nu tu mani redzi, Dieviņ, tu mani redzi," un krustu arī nevar pārmest, jo jāturas krēpēs, lai nenokristu. Bet zirgs tik joņo uz priekšu un dodas taisni uz upes pusi. Nu čigāns redz, ka gals ir klātu, un saņemdams dūšu lec no zirga zemē, zirgs ieskrien upē un pazūd.

Bet te otrā pusē no upes izlec velns un sāk smieties teikdams: "Vai pazīsti zirgu, vairs gan laikam neiesi zirgus zagt?"

Un tiešām čigānam pietika un viņš apņēmās nekad vairs zirgus nezagt.

Einmal wollte ein Zigeuner ein Pferd stehlen. Die Pferde grasten auf einer Wiese nicht weit von dem Bauernhof entfernt. Der Zigeuner hatte sich im Gebüsch versteckt. Er wartete nun darauf, dass sich ein Pferd weiter von den übrigen absondern und sich dem Walde nähern würde. Dann wollte er es stehlen.

Der Teufel, der gesehen hatte, wie der Zigeuner sich versteckt hatte und der seine Absicht erriet, beschloss den Zigeuner anzuführen.

Der Zigeuner hockt im Gebüsch und wartet auf die Beute. Auf einmal trennt sich das allerschönste Pferd von der Herde und nähert sich dem Gebüsch. Der Zigeuner weiß gar nicht mehr was er vor Freude machen soll. Er springt auf den Rücken des Pferdes, vergisst aber ganz, dem Pferd das Zaumzeug anzulegen, und reitet zu seinem Lager.

Das Pferd trabt so stolz, dass der Zigeuner sich vor Freude gar nicht lassen kann, aber bald verwandelt sich seine Freude in Furcht; das Pferd unter ihm wird immer größer und größer und galoppiert so schnell wie der Wind, so dass der Wind dem Zigeuner um die Ohren saust.

Der Zigeuner hält sich an der Mähne des Pferdes fest. Er will das Vaterunser beten, hat es aber in seiner Angst vergessen und kann nur noch ausrufen: "Gottchen, du siehst mich ja, Gottchen, du siehst mich ja!" Bekreuzigen kann er sich auch nicht, denn er muss sich an der Mähne festhalten. Das Pferd galoppiert nur weiter und gerade auf den Fluss zu. Da sieht der Zigeuner, dass sein letztes Stündchen gekommen ist. Er reißt allen Mut zusammen und springt ab. Das Pferd aber verschwindet in den Fluss. Am anderen Ufer jedoch springt der Teufel ans Land, lacht und ruft:

"Erkennst du noch dein Pferd? Jetzt wirst du wohl nicht mehr Pferde stehlen gehen!"

Und wahrhaftig, der Zigeuner hatte die Nase voll, und er nahm sich vor, nie mehr Pferde zu stehlen.

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