Die Teufel führen die Menschen an

From Pasakas un teikas
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Die Akoti-Bauern in Ogre hatten ein junges Mädchen als Viehhüterin. In der Mittagszeit schickte die Bäuerin an den Fluss. Wickeltücher zu waschen. An dem Pfad, den das Mädchen zur Ogre hinunterstieg, wuchs ein Beerenstrauch. Nachdem das Mädchen die Tücher ausgespült hatte, wollte es an den Strauch gehen und von den Beeren essen. Plötzlich kam ein schwarzer Herr hinter dem Beerenstrauch hervor. Das Mädchen hielt ihn für einen echten Menschen, der mit ihr ein wenig scherzen wollte. "Hüte dich!," rief sie ihm zu und schüttelte die geballte Faust. Aber der Schwarze kam immer näher. Da rief das Mädchen ihm nochmals eine Warnung zu und schüttelte die Faust. Aber der Fremde ließ sich nicht stören. Da schrie das Mädchen zum dritten Mal auf, aber nun war der Herr schon neben ihr. Erst jetzt bemerkte das Mädchen, dass der Fremde der Teufel selbst war. Sie erschrak gewaltig, aber es war schon zu spät: ein Wirbelsturm hatte den Beerenstrauch gepackt. Das Mädchen aber konnte keinen Finger rühren. Als es wieder zu sich kam, war der Fremde bereits verschwunden.

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