Velni nerro cilvēkus / Die Teufel führen die Menschen an

From Pasakas un teikas
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Place of recording Alūksnes pagasts
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Viens saimnieks kāvis cūku, jo gribējis iesvētīt jauno māju un rīkot godības. Cilvēkam vēl bijis jāiet viesu lūgt, un tā šis gribējis pasteigt, bet kur tu, Dieviņ! Tiklīdz šis ieduŗ dūci, cūka sāks tik kliegt un spārdīties, kamēr pasprūk un ar visu dūci gabalā. Saimnieks devies pakaļ, vai tad nu mežā laidīsi skriet? Trencis, trencis, beidzot cūka nespēkā pakritusi. Bet kur tu, cilvēks, barokli panesīsi! Jāiet, jājūdz zirgs. Nabadziņš, mocīdamies, nez' kā izsaucies: "Ak, kaut tak pats velns nāktu palīgā!" Un, ko domā, ap pusnakti dzird zirgus zviedzam un ratus rībam. Sieva iziet skatīties — redz: brauc. Sauc saimnieku laikam jau viesi braucot. Tiklīdz saimnieks grib iet, tā pa durvim ieklūp velns un saimniekam virsū. Sieva sākusi vaimanāt, bet tad atjēgusies un sākusi skaitīt tēva reizi. Tas līdzējis: velns aizskrējis. Bet otrā naktī klāt atkal, un tā arvienu. Gan nu likuši ķēķī gaili, gan kaķi, bet nekas nelīdzējis, līdz kāds pamācījis, lai pārvelkot sērmūksli ačgārni no meža mājā un no to lai iztaisot krustus, kuŗus lai piestiprinot pie logiem un durvim. Tas arī līdzējis. Velns no tās reizes nav nācis. Ein Bauer war gerade dabei, ein Schwein zu schlachten, denn er wollte zur Einweihung seines neuen Hauses ein Festgelage veranstalten. Er musste noch Gäste dazu einladen, deshalb wollte er sich beeilen. Aber — ach Gottchen! — wer wird ihm das geben! Sobald er das Schwein angestochen hat, beginnt es laut zu quieken und zu strampeln und reißt sich mit dem Schlachtmesser im Leib los. Der Bauer rennt dem Schwein nach — man wird es ja schließlich nicht in den Wald laufen lassen. Er jagte dem Schwein so lange nach, bis es geschwächt zu Boden fiel. Aber wie sollte er ein Mastschwein tragen können? Man musste auf den Hof zurückeilen und das Pferd anspannen. Der Arme, der sich so abgequält hatte, rief unbedacht aus: "Ach, wenn doch der Teufel selbst mir zu Hilfe käme!" Und was denkt Ihr! — Um Mitternacht hört man Pferdewiehern und Räderrasseln. Die Frau geht hinaus und sieht: jemand kommt angefahren. Sie ruft den Bauer — wahrscheinlich kämen die Gäste schon. Als der Bauer herauskommen will, springt der Teufel zur Tür herein und will sich auf den Bauer stürzen. Die Frau beginnt zu jammern, aber dann fängt sie sich und beginnt das Vaterunser zu beten. Das hilft: der Teufel rennt wieder fort. Aber in der nächsten Nacht war er wieder zur Stelle und in den darauffolgenden Nächten ebenfalls. Wohl brachten sie einen Hahn und eine Katze in die Küche, aber es war alles vergeblich, bis jemand sie belehrte, man müsse eine Eberesche verkehrt herum aus dem Walde nach Hause schleifen, daraus Kreuze anfertigen und sie an alle Türen und Landstraße Fenster anbringen. Das half. Seit der Zeit ließ der Teufel sich nicht mehr sehen.
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