Die Teufel locken Menschen in fremde Vorratshäuser

From Pasakas un teikas
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Es begab sich zu der Zeit, als die Leute noch Fronarbeit auf den Gutshöfen verrichten mussten. Eines Abends musste ein bereits älterer Mann sich auf den Gutshof begeben, um die Darrofen zu heizen. Er aß sein Abendbrot auf, schürte den Darrofen und legte sich daselbst auf die Mauer schlafen. Gegen Mitternacht kommt zu dem Mann ein roter Deutscher herein und fordert ihn auf, mit ihm zu ringen. Der Mann merkte schon gleich, was das für ein Vogel war, aber er wollte ihn nicht verärgern und stimmte zu. Aber zuerst bekreuzigte er sich noch und sprach: "Gott Vater, Gott Sohn, helft mir!" Dann packte er den Deutschen und schleuderte ihn wie ein Federchen in die Ecke. Der Deutsche erhob sich und sagte: "Das ist nicht recht, ihr seid drei, ich bin allein!" Sie rangen noch zweimal miteinander, aber der Mann bekreuzigte sich wieder, rief Gottes Hilfe an und schleuderte den Deutschen zu Boden. Dann forderte er den Mann auf, mitzukommen. Er brachte ihn in ein Vorratshaus und drückte ihm ein großes Stück Schinken in die Hand. Auch selbst nahm er sich ein großes Stück, riss davon mit den Nägeln, die wie große Schaufeln waren, immer wieder ein Stück ab und schleuderte es in die Ecken, dass es nur so bumste, Plötzlich krähte der Hahn. Der Deutsche verschwand, und der Mann blieb allein in dem Vorratshaus zurück, denn die Tür war verschlossen. Erst, als die Leute am nächsten Morgen ins Vorratshaus kamen, konnte der Mann wieder befreit werden. Das Fleisch, dass der Deutsche ihm zu essen gegeben hatte, war nur Stubbenholz gewesen.

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