Die Teufel fordern Menschen zum Zweikampf auf

From Pasakas un teikas
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In alter Zeit, als auch zur Nachtzeit in den Korndarren gedroschen wurde, brachte ein kleiner Bursche seinem Vater das Essen zur Korndarre. Die ersten Hähne hatten noch nicht gekräht, denn es war noch sehr früh am Morgen. Im Auce-Fluss, den der Junge auf seinem Weg überqueren musste, waren viele Menschen ertrunken, deren Seelen dort häufig herumspukten. Auch dem Teufel konnte man an dem Fluss in verschiedenen Gestalten begegnen. Der Junge war nicht mehr weit vom Fluss, als von irgendwoher ein anderer Junge auftauchte und ihn aufforderte die Kräfte zu messen. Unser Bürschchen stellte den Krug beiseite und, mutig wie er war, begann mit dem Fremden zu ringen. Er merkte aber, dass der Fremde behaart und hart war. Jetzt verstand er, dass er wohl der Böse selbst war. Der Teufel schleifte den Jungen in die Richtung des Flusses, aber der Junge rief aus: "Wirf du nicht meinen Krug um!" Beinah hätte der Teufel den Jungen besiegt, aber plötzlich krähte der Hahn und der Behaarte sprang in den Fluss. Der Junge schüttelte sich, dann nahm er den Krug mit dem Essen und setzte den Weg zu seinem Vater fort.

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