Velni moka cilvēkus / Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz Jaungada nakti viena meita gājusi uz Palsmanes baznīcu. Pēc sprediķa meita iegriezusies pie draudzenes, kas dzīvojusi vecajā baznīcas krogā. Abas nodzīvojušas kopā līdz desmitiem vakarā, bet pēc tam šķīrušās. Draudzene meitu pavadījusi līdz Palsas tiltam un pēc tam šķiŗoties iedāvājusi melnu gaili. Lai gailis nenosaltu, meita to ietinusi vilnānē. Tālāk meita gājusi viena pati. Ejot gar Palsmanes pili, meita izdzirdusi dzīru dziesmas. Pils logos arī vēl spīguļojis uguns. Meita nogriezusies no lielceļa un gājusi taisni caur kapsētu.

Ārā plosījusies vētra, un meita ciešāk ietinusies vilnānē, tomēr viņa vēl salusi. Meita gribējusi iet jau atpakaļ, kad pretim ieraudzījusi braucam melnu braucēju. Meita lūgusi, lai viņu aizvedot atpakaļ uz Palsmani. Braucējs bijis ar mieru, un meita iesēdusies kamanās. Mazu gabaliņu pabraukusi, meita izdzirdusi, ka zirgi vaid un klusi sarunājās: "Kam toreiz siti kūlējiņu! — "Kam situ? Vai nu redzi, vainu griez vēl uz mani! Situ tad, kad tu man liki. Biji mūsu vagārpapa, bet nu velnam tapi par zirgu." Meita tālāk nedzirdējusi, jo melnais braucējs strauji nogriezies no ceļa un braucis taisni pa upi uz pils pusi. Pret pili zirgi sākuši atkal runāt: "Muļķis jau tu toreiz biji, muļķis arī tagad esi.. Citu gadu vilksim treji. Tikko pulkstens vienu sitīs, melnais kungs no melnā kritīs!"

Pašlaik pulkstens sitis divpadsmit; un melnais gailis sācis dziedāt. Velns sabijies un iebraucis ar visu pajūgu Palsmanes pils parka stūrī. Šeit tūliņ pacēlies kalns. Jauna gada naktīs vēl ilgi pie pils dzirdēts meitu raudam un abus zirgus ķildojamies.

Einmal ging ein junges Mädchen in der Silvesternacht zur Kirche in Palsmane. Nach der Predigt kehrte es bei seiner Freundin ein, die in dem alten Kirchkrug lebte. Beide blieben bis etwa zehn Uhr abends zusammen, dann trennten sie sich. Die Freundin begleitete das Mädchen bis zu der Brücke über die Palsa und schenkte ihr beim Abschied einen schwarzen Hahn. Das Mädchen wickelte den Hahn in sein wollenes Schultertuch, um ihn vor der Kälte zu schützen. Nun setzte das Mädchen allein den Weg fort. Als es an dem Palsmane — Schloss vorbeiging, hörte es, dass im Schloss fröhliche Lieder gesungen wurden. Die Fenster waren hell erleuchtet. Das Mädchen bog von der Landstraße ab und ging den geraden Weg über den Friedhof.

Ein Sturm tobte, das Mädchen wickelte sich noch fester in sein Schultertuch, aber es spürte noch immer die Kälte. Das Mädchen wollte schon zurückkehren, als es plötzlich einen schwarzen Fahrer erblickte, dar ihr entgegengefahren kam. Das Mädchen bat, er möchte es nach Palsmane zurückbringen. Der Fahrer war damit einverstanden, und das Mädchen setzte sich in den Schlitten.

Als sie ein Stück Weges gefahren waren, hörte das Mädchen plötzlich, dass die Pferde sich leise unterhielten und dabei stöhnten.

"Warum hast du damals den Fronarbeiter beim Dreschen geschlagen?" "Warum ich ihn geschlagen habe? Willst du jetzt wohl alle Schuld auf mich abwälzen. — Ich habe ihn geschlagen, weil du es befohlen hattest! Du warst ja unser Gutsvogt, jetzt bist du aber das Pferd des Teufels." Weiter konnte das Mädchen die Unterhaltung nicht verfolgen, denn der Fahrer bog plötzlich von der Straße ab und fuhr geradeswegs über den Fluss zum Palsmane-Schloss. Als sie das Schloss fast schon erreicht hatten, begannen die Pferde wieder zu reden: "Dumm warst du schon damals, dumm bist du auch heute noch. Nächstes Jahr werden wir zu dritt sein beim Ziehen: sobald es ein Uhr schlagen wird, wird der Schwarze den schwarzen Herrn fallen lassen."

Die Uhr schlug gerade zwölf. Der schwarze Hahn begann zu krähen. Der Teufel erschrak sehr und führ schnell in einen Parkwinkel des Palsmane-Gutes. An der Stelle erhob sich sogleich ein Hügel. In Silvesternächten hört man hier noch ein junges Mädchen weinen und die beiden Pferde, die sich streiten.

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