Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Nicht weit vom Bērze-Gutshof befindet sich Līvbērze, welche die Leute damals Liel-Līve nannten. Dort lebte ein furchtbarer Herr; man nannte ihn den schwarzen Lieven. Ein anderer ebenso böser Herr lebte auf dem Schwarzgut, das man heute das Upe-Gut nennt. Die bösen Herren spukten in der Gegend. An der Teufelshöhle versammelten sich zum Beispiel rote Deutsche, die mit Ketten aneinander geschmiedet waren. Ihre Ketten rasselten als sie in die Teufelshöhle hinabstiegen und als sie wieder herauskamen, um sich am Lagerfeuer zu erwärmen. Ihr üblicher Weg führte von der Teufelshöhle zur Feldscheune: dort spielten sie Karten und stritten miteinander. Aber sobald der Hahn krähte, waren alle bösen Geister plötzlich verschwunden. Am Tage war kein Teufel zu sehen, aber wer auf dem Teufelsweg stehen blieb, der wurde mit Sicherheit verdorben.

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