Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Etwa vierhundert Schritt vom Šumi-Hof befindet sich in der Nähe der Landstraße eine alte Korndarre. Einmal in einer dunklen Herbstnacht musste ein Wandersmann von Jaungulbene (Neu-Schwanenburg) nach Vecgulbene (Alt-Schwanenburg) gehen. Der Wandersmann betrat die Korndarre, um sich ein wenig zu erholen, schlief aber bald ein. Auf einmal aber hörte er: überall raschelt, knistert und knattert es. Der Wandersmann erschrak sehr. Er kletterte auf die Darrbalken und versteckte sich.

Bald darauf krochen Teufel und Hexen aus dem Darrofen hervor. Durch ihre Zauberei erhellten die Hexen die Korndarre. Gleich begannen alle zu tanzen und zu springen. Da sprang einer der kleinen Teufel sehr hoch und bekam Menschengeruch in die Nase. Auch die anderen Teufel hatten ihn (den Mann) gerochen, und nun kletterten alle zu den Darrbalken hinauf. Der Wandersmann war tödlich erschrocken, aber dann hatte er einen guten Einfall: er zog einen Kreis um sich und bekreuzigte sich. Die Teufel krochen auf ihn zu, aber jeder, der den Kreis berührte, fiel gleich von den Darrbalken herunter. So verging eine ganze Weile. Plötzlich krähte der Hahn, und die Teufel mit den Hexen krochen in den Darrofen zurück. Nun konnte der Wandersmann seinen Weg fortsetzen.

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