Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten, als der Teufel noch auf der Erde wandelte, hatte er einmal beschlossen, den Strom der Gauja) mit einem Steindamm in der Nähe des Krāči-Hofes zu versperren. Auf der Suche nach den Steinen für seinen Damm durchwanderte der Teufel die ganze Gegend um Strenči. Als er von Strenči nach Jērcēni ging, machte er in der Badestube von Virslava Rast. Die Virslava-Badestube befand sich an der Landstraße.

Der Teufel wollte, dass alle Menschen ihm Opfer bringen sollten. Wer ihm nicht opferte, dem hexte er ein Übel an. Ein armes Weib besaß nichts, was es hätte opfern können. Als sie sich allein in der Badestube wusch, hörte sie ein Rütteln an der Tür.

Die Frau schaute zur Tür und wurde auf der Stelle blind. Die Frau begab sich zu einer Zauberin um ihre Augen heilen zu lassen, und erzählte ihr die ganze Begebenheit. Die Zauberin gab ihr den Rat, dem Teufel Milch zu opfern. Um zwölf Uhr in der Nacht begab sich die Frau mit einer Milchschüssel zur Badestube und stellte sie dort hin. Da kam eine schwarze Katze mit mehreren Kätzchen unter der Schwitzbank hervor und trank die Milch aus. Von da ab konnte die Frau wieder sehen. Schließlich brannte die Badestube nieder, und nun waren die Leute von dem Bösen befreit.

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