Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Auf einem Hof lebte ein Bauer. Ihm war Geld verschwunden. Deshalb begab er sich zu einem Zauberer, um von ihm zu erfahren, wer sein Geld genommen hatte. Als er sich nun auf den Weg zum Zauberer machte, nahm er auch seinen kleinen Sohn mit. Der Kleine war unterwegs recht verfroren, deshalb hob er ihn auf dem Ofen und ging selbst zu dem Zauberer hinein. Er erzählte ihm von dem verschwundenen Geld. Da ging der Zauberer hinaus, trat an den Darrofen, stampfte mit dem Fuß auf und rief: "Langmähne, komm heraus!" Da kam aus dem Darrofen ein großes Tier hervor, schnüffelte und sagte, er rieche Menschengeruch, man müsse nachsehen, ob jemand nicht hereingekommen sei. Der Zauberer sah sich um und sagte dann, es sei niemand da. Da begann das langmähnige Tier zu berichten: Das Geld habe die schwarze Kuh verschlungen, die neben der Tür (im Stalle) stehe. Aber das solle er dem Bauer nicht erzählen, sondern sagen, die Magd habe es gestohlen. Dann werde der Bauer die Magd erschlagen und — da er das Geld bei ihr nicht finden werde — sich selbst aufhängen. Auf diese Weise würden sie zwei Seelen gewinnen. Nachdem das langmähnige Tier es erzählt hatte, kehrte es in den Darrofen zurück. Der Zauberer erzählte dem Bauer das was das Tier ihm zu sagen befohlen hatte. Der Bauer fuhr nach Hause und wollte die Magd erschlagen. Aber sein kleiner Sohn erzählte ihm unterwegs alles, was das langmähnige Tier gesagt hatte. Nun schlachtete der Bauer die schwarze Kuh und fand auch wahrhaftig das Geld in ihrem Magen. Die Magd blieb am Leben. Aber der Zauberer platzte, weil ihm seine Zauberei nicht gelungen war.

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