Die Teufel plagen die Menschen

From Pasakas un teikas
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In alten Zeiten kehrte einmal ein Soldat aus Polen in die Heimat zurück. Er hatte 25 Jahre dem Kaiser gedient. Geld und Gut besaß er nicht. Der Soldat musste an einem Friedhof vorbeigehen. Da bemerkte er einen Mann, der gerade dabei war, einen Leichnam aus dem Grabe herauszubuddeln. Der Soldat betrat den Friedhof und fragte den Mann, was er da mache. Der Mann antwortete, er grabe einen Leichnam aus, der eine Hostie in den Sarg mitgenommen habe, die dein Pfarrer ihm beim letzten Abendmahl gereicht, die er aber nicht mehr gegessen hatte. Der Mann, der der Teufel selbst war, forderte den Soldaten auf ihm zu helfen. Der Soldat war bereit, wenn der Teufel gut bezahlen wolle. Der Teufel versprach dem Soldaten eine Mütze voll Gold.

Der Soldat begann zu graben und der Teufel rannte davon, um das versprochene Geld zu holen. Der Soldat grub den Leichnam aus und nahm die Hostie unter dessen Kopfstütze weg. Aber in demselben Augenblick krähte auf dem Nachbarhof der Hahn. Der Sand stürzte in das Grab zurück, und der Soldat konnte nicht mehr heraus.

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