Velni nogalina cilvēkus / Die Teufel töten Menschen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Atašiene
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Vīnam kungam vysa kuo beja dīzgon un jis īsagribēja redzēt valnu. Pasaucja kungs kaidu sovu zemnīku un soka: "Ej daboj valna! Jo nadabuosi, atpēršu!" Nikuo darīt zemnīkam — un jis aizguoja. Zemnīks īt divi dīnas, bet valna vys navar atrast. Trešā dīnā, saulītei lācūt, īt zemnīks un redz, ka ceļa molā nu kolna izleida jauns cylvāks un gaida, cikom zemnīks pīīs kluot. "Kur tu ej?" prosa jaunais cylvāks. "Kungs syutīja īt valna dabuot un paruodīt jam, bet es eju jau trešū dīnu un navaru atrast, atbildēja zemnīks." "Naej nikur, es tev īdūšu valnu," soka jaunais cylvāks, īdevja zemnīkam rullīti papeiŗa un soka: "Īdams uz muižu nasaver, kas rullītī ! Kad aizīsi uz muižu, kungu atsādynoj krāslā, pasauc juo sīvas, bārnu un cytu muižas ļaužu un tad izritynoj rullīti!" Zemnīks atnezja rullīti uz muižu un pastuostīja kungam, ka rullītī ir valns. Valna vārtūs atguoja kunga sīva, bārni un cyti muižas ļaudis. Kungs atsasāda krāslā un gaida, kad zemnīks izritynuos nu rullītes valnu. Nicik ilgi zemnīks naritynuoja, nu rullītes izlēcja valns ar deviņom golvom, septiņim rogim un nūžņaudzja kungu, bet pats pazuda. Ein Herr hatte an allem reichlich, und er bekam Lust, den Teufel zu sehen. Er ließ einen seiner Bauern rufen und befahl ihm: "Geh und schaff mir den Teufel herbei! Holst du ihn nicht, so werde ich dich verprügeln!" Was sollte der Bauer machen — er machte sich auf den Weg. Er war schon zwei Tage gegangen, aber den Teufel hatte er noch nicht gefunden. Am dritten Tag beim Sonnenaufgang sieht der Bauer, wie aus einem Berg in der Nähe der Straße ein junger Mann hervorgekrochen kommt und auf ihn wartet.

"Wohin gehst du?," fragte der junge Mann. "Der Herr hat mir befohlen, den Teufel zu holen, da er ihn sehen möchte, aber ich gehe bereits den dritten Tag und kann ihn nicht finden," antwortete der Bauer. "Du brauchst nicht weiter zu gehen, ich werde dir einen Teufel geben," sprach der junge Mann und übergab dem Bauer ein Papierröllchen, wobei er sagte: "Du sollst aber unterwegs nicht nachschauen, was in dem Röllchen drin ist! Wenn du auf dem Gut angekommen bist, so bitte den Herrn, sich in den Lehnstuhl zu setzen, ruf seine Frau, seine Kinder und die anderen Leute des Gutes herbei und öffne dann das Röllchen!" Der Bauer brachte das Röllchen dem Herrn und erzählte ihm, dass darin der Teufel verpackt sei. Auch die Frau und die Kinder des Herrn und die Gutsleute kamen herbeigeeilt, um den Teufel zu sehen. Der Herr setzte sich auf den Stuhl und wartete, dass der Bauer das Papier entrolle. Gleich darauf sprang aus dem Röllchen ein Teufel mit neun Köpfen und sieben Hörnern hervor. Er erwürgte den Herrn und verschwand.

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