Die Teufel töten Menschen

From Pasakas un teikas
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Eine Frau weinte lange nach dem Tode ihres Mannes und konnte ihn nicht vergessen. Sie weinte und weinte an den Abenden und konnte lange nicht einschlafen. Eines Abends kam ihr (verstorbener) Mann zu ihr. Froh bewirtete sie ihn. Aber sobald die ersten Hähne krähten, eilte der Mann davon, nachdem er versprochen hatte, am nächsten Abend wiederzukommen. Gegen Morgen hört die Frau eine schöne, angenehme Frauenstimme: "Liebe Schwester wenn morgen Abend dein Mann kommt und ihr zusammen Karten spielt, dann lass eine Karte absichtlich auf den Fußboden fallen. Dann wirst du sehen, wer dein Mann ist."

Nach diesen Worten verschwand die Sprecherin. Die Frau wartete auf den nächsten Abend. Auf einmal hörte sie, dass ihr Mann das Haus betrat. Wie zufällig ließ die Frau eine Spielkarte vom Tisch fallen und bückte sich, um sie wieder aufzuheben. Der Mann wollte behilflich sein, sie wehrte ab: "Lass nur, ich mache es schon selbst." Als sie sich nach der Spielkarte bückte, sah sie, dass der Mann Pferdefüße hatte. Sie erzitterte am ganzen Leibe. Da krähte der Hahn und der Mann verschwand. Am nächsten Morgen begab sich die Frau zum Pfarrer und erzählte ihm alles. Der Pfarrer gab ihr Kerzen und ein Gebetbuch und sagte zu ihr: "Hab keine Angst, ganz gleich, wer zu dir kommen sollte. Lies in dem Buch und bete zu Gott, dann wird alles gut werden!" Am Abend stellte die Frau die Kerzen auf den Tisch, öffnete das Gebetbuch und begann zu beten. Nach einer Weile drängten sich mehrere Männer in die Stube, darunter auch ihr Mann. Der Mann bat sie, sie möchte die Kerzen auslöschen und das Buch weglegen, aber die Frau hörte nicht auf ihn und fuhr fort, Gebete zu sprechen. Da begannen die anderen Männer, die entweder Pferdefüße oder Hahnenfüße hatten, ihr zu drohen, aber die Frau betete immer zu Gott. Schließlich krähte der Hahn und der Spuk verschwand. Seit der Zeit kam der Mann nicht mehr, seine Frau zu besuchen, und die Frau weinte nicht mehr nach ihrem Manne.

Man sagt, dass es überhaupt nicht gut sei, sehr um die verstorbenen Ehemänner zu trauern.

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