Die Teufel töten Menschen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Die Krišus-Quelle befindet sich etwa anderthalb Werst von Jaungulbene (Neuschwanenburg) nördlich vom Gulbitis (See) in der Nähe des Villenieki-Bauernhofes.

Früher soll es an der Stelle keine Quelle gegeben haben. Dort stand eine Große Eiche. In der Krone der Eiche lebte ein alter Uhu, der der Teufel selbst war. In den Nächten hörte man den Uhu stöhnen, und sein Stöhnen gefiel den Leuten der Umgebung nicht. Da hat ein starker Mann, namens Krišus, sich vorgenommen, den Uhu zu vertreiben. Er nahm eine Heugabel, begab sich zu der Eiche und versteckte sich in ihrer ausgehöhlten Mitte. Gegen Mitternacht kam der Uhu herbeigeflogen und begann zu stöhnen. Krišus erstach den Uhu mit der Heugabel und wollte ihn nach Hause tragen. Aber in demselben Augenblick wurde der Uhu wieder lebendig und verwandelte sich in einen Teufel. Der Teufel packte Krišus und zerrte ihn mit einer solchen Wucht in die Höhlung der Eiche, dass die Eiche zersplitterte und in die Erde versank, wobei sie den Teufel und Krišus mit sich riss. Es blieb nur ein Erdloch zurück, aus dem langsam Wasser zu quellen begann. So ist die Quelle entstanden, die die Leute später die Krišus-Quelle nannten.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox