Velni nogalina cilvēkus / Die Teufel töten Menschen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Source
About subject(s)
About topic(s)
About place(s)
Original metadata:
Collector
Informant(s)
Place of recording Balvu pagasts
Year of recording
Age of informant
Other publications
Comments
Latviski (edit) Deutsch (edit)
Sen-senejūs laikūs dzeivuoja uz pasauļa vīns kungs. Kungam nabeja ni muotes, ni tāva; jis beja naprecēts. Vīnu reizi jis sadūmuoja īt uz mežu medībuos. Pajēmja kungs blisi un aizguoja uz mežu. Mežs beja cīši lels. Kungs, staiguodams pa mežu, aizzamaldīja un navar nikai tikt uz ceļa. Skrīn začs. Kungs pajēmja blisi un īvainuoja zači. Začīts suoka prasīt kungu atstuot jū dzeivu un soka: "Es tev kad nabejis lobu izdarīšu!" Kungs verās uz zača un runoj: "Kū tu man loba vari izdarīt? Izvest uz ceļa tu manis navari!" Kungs nūsyta pavysam zači, lyka sev uz placim un aizguoja tuoļuok. Īt jis un redz, ka preti jam skrīn lopsa. Kungs pajēmja blisi un gribēja nūsist lopsu, bet lopsa suoka praseit kungu, kab jis juos nasystu, bet atstuotu dzeivu un soka: "Es tev lobu izdarīšu!" Kungs paklausīja lopsas un soka jai: "Paruod man ceļu, es aizamaldīju un nazynu, kai tikt uz sovu pili!" Lopsa paruodīja kungam ceļu. Kad kungs izguoja uz ceļa, jis nūsyta lopsu, lyka uz placim un guoja pa ceļu uz sātu. Verās: īt jam preti nazkaids zvērs. Kungs pajēmja nu placim blisi un suoka šaut, bet zvēram napatyka. Zvērs tvēŗa kungu uz muguras un aiznesja. Kungs, kaut izzynuoja, ka itys zvērs beja pats valns, bet nikai nu juo navarēja sprukt vaļā. Tai valns kungu aiznesja uz sovu elni, kur jis tagad dzeivoj. In uralter Zeit lebte ein Herr auf dieser Welt. Der Herr hatte weder Vater noch Mutter und ledig war er auch. Eines Tages beschloss er, auf die Jagd in den Wald zu gehen. Der Herr nahm seine Büchse und begab sich in den Wald. Der Wald war sehr groß. Der Herr verirrte sich und konnte den Weg nicht mehr finden, der ihn aus dem Wald geführt hätte. Ein Hase lief vorbei. Der Herr schoss und verwundete den Hasen. Das Häschen bat ihn, es am Leben zu lassen und sprach: "Ich werde dir dafür auch Gutes erweisen!" Der Herr sah den Hasen an und sagte: "Was kannst du mir schon Gutes tun. Du kannst mir ja nicht helfen, den Weg zu finden!" Der Herr erschlug den Hasen, warf ihn sich auf die Schulter und setzte den Weg fort. Als er weiterging, lief ihm ein Fuchs entgegen. Der Herr ergriff seine Büchse und wollte den Fuchs erschießen, aber der Fuchs bat den Herrn, ihn am Leben zu lassen und sprach: "Ich werde dir dafür Gutes erweisen!" Der Herr hörte auf den Fuchs und sagte: "So weise mir den Weg. Ich habe mich im Walde verirrt und kann mein Schloss nicht mehr finden." Der Fuchs zeigte dem Herrn den Weg. Als der Herr den Weg gefunden hatte, erschlug er den Fuchs, warf ihn sich auf die Schulter und ging heim. Aber auf einmal sieht er: ein sonderbares Tier kommt ihm entgegen. Der Herr nimmt die Büchse von der Schulter und legt an. So viel er auch schießen mochte, er konnte dem Tier keinen Schaden zufügen. Das Tier ergriff den Herrn, warf ihn sich auf den Rücken und trug ihn davon. Da merkte der Herr, dass das Tier der Teufel selbst war, aber er konnte sich von ihm nicht befreien. Der Teufel schleppte den Herrn zur Hölle, wo er jetzt leben muss.
Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox