Die Teufel töten Menschen

From Pasakas un teikas
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In uralter Zeit lebte ein Herr auf dieser Welt. Der Herr hatte weder Vater noch Mutter und ledig war er auch. Eines Tages beschloss er, auf die Jagd in den Wald zu gehen. Der Herr nahm seine Büchse und begab sich in den Wald. Der Wald war sehr groß. Der Herr verirrte sich und konnte den Weg nicht mehr finden, der ihn aus dem Wald geführt hätte. Ein Hase lief vorbei. Der Herr schoss und verwundete den Hasen. Das Häschen bat ihn, es am Leben zu lassen und sprach: "Ich werde dir dafür auch Gutes erweisen!" Der Herr sah den Hasen an und sagte: "Was kannst du mir schon Gutes tun. Du kannst mir ja nicht helfen, den Weg zu finden!" Der Herr erschlug den Hasen, warf ihn sich auf die Schulter und setzte den Weg fort. Als er weiterging, lief ihm ein Fuchs entgegen. Der Herr ergriff seine Büchse und wollte den Fuchs erschießen, aber der Fuchs bat den Herrn, ihn am Leben zu lassen und sprach: "Ich werde dir dafür Gutes erweisen!" Der Herr hörte auf den Fuchs und sagte: "So weise mir den Weg. Ich habe mich im Walde verirrt und kann mein Schloss nicht mehr finden." Der Fuchs zeigte dem Herrn den Weg. Als der Herr den Weg gefunden hatte, erschlug er den Fuchs, warf ihn sich auf die Schulter und ging heim. Aber auf einmal sieht er: ein sonderbares Tier kommt ihm entgegen. Der Herr nimmt die Büchse von der Schulter und legt an. So viel er auch schießen mochte, er konnte dem Tier keinen Schaden zufügen. Das Tier ergriff den Herrn, warf ihn sich auf den Rücken und trug ihn davon. Da merkte der Herr, dass das Tier der Teufel selbst war, aber er konnte sich von ihm nicht befreien. Der Teufel schleppte den Herrn zur Hölle, wo er jetzt leben muss.

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