Die Teufel stiften die Menschen an, sieh zu erhängen

From Pasakas un teikas
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Eine Frau hatte einen Mann, der ein großer Trinker war. Was ihm nur in die Hände geriet, das vertrank er gleich. Die Frau konnte mit ihm auf keine Weise mehr fertig werden. Als er wieder einmal betrunken aus dem Krug heimkam, sagte sie im Zorn: "Geh lieber in den Wald und häng dich auf, damit ich meinen Kummer endlich los bin!"

Da wurde auch der Mann wütend, Er ließ das Haus und beschloss, lieber zum Wirtshaus zurückzugehen. Er machte sich auch auf den Weg. Aber unterwegs gesellten sich zwei feine Jungherren zu ihm und forderten ihn auf, mitzukommen. Gut, der Mann war einverstanden. Die Straße war so gut, wie er keine noch gekannt hatte.

Alle drei kamen in einen großen Wald. Aber auf einmal standen sie vor einem Galgen, und die beiden Jungherren sagten zu dem Mann, er solle sich aufhängen, seine Frau habe es ihm ja geraten. Da erschrak der Mann gewaltig und rief aus: "Herr Jesus Christus, werde ich mich denn meiner Frau, des losen Frauenzimmers, wegen aufhängen!"

Kaum hatte der Mann die Worte ausgesprochen, da waren auch schon die beiden feinen Jungherren verschwunden. Auch der Galgen und die gute Straße waren verschwunden, der Mann geriet auf ein mooriges Gelände und brauchte drei Tage, bis er wieder herauskam.

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