Die Teufel werden betrogen

From Pasakas un teikas
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Ein Vater verteilte seine Habe unter seine Söhne, aber dem jüngsten Sohn gab er nichts. Betrübt streifte der jüngste Sohn durch den Wald, und schließlich verirrte er sich. Nachdem er lange herumgeirrt hatte, rief er aus:

"Wenn doch der Teufel selbst mir helfen möchte!"

Gleich war der Teufel zur Stelle: was er wünsche? "So und so! Vater hat alles meinen Brüdern gegeben, mir dagegen nichts. Und nun habe ich mich obendrein auch noch verirrt."

"Nicht so schlimm!," tröstete ihn der Teufel. "Wenn du so handelst, wie ich es dir sage, dann wird es dir immer gut gehen. Ich werde dich aus dem Wald führen und dir eine Mühle schenken. Dafür musst du deinen Knechten Befehlen die Leute, die Korn zum Mahlen bringen, zu bestehlen."

"Ja, ja!," versprach der jüngste Sohn leichthin.

Der Teufel führte ihn aus dem Wald und schenkte ihm eine prächtige Mühle. In kurzer Zeit wurde er reich. Aber er ließ seine Knechte nicht stehlen. Im nächsten Jahr war der Teufel zur Stelle: "Warum hast du nicht gestohlen? Jetzt werde ich dich vernichten!"

Nachdem er das gesagt hatte, sprang der Teufel in den See und begann, das Wasser höher und immer höher zu heben, bis es schon fast über die Ufer trat.

"Was nun?," dachte der junge Müller. "Jetzt wird es schlimm!" Aber da hatte er plötzlich einen guten Einfall: er klatschte in die Hände und krähte wie ein Hahn. Da war der Teufel mit einem Satz aus dem See und rannte davon. Jetzt lebte der Müller glücklich.

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