Velni tiek piemānīti / Die Teufel werden betrogen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Gulbene
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Viens amatnieks strādājis caurām svētdienām, bet tikpat naudas nebijis. Tā atkal vienā svētdienā strādādams, ieteicies: "Kaut jel vells būtu naudu atnesis, ja cits nenesa!" Un tūliņ arī vells bijis klāt ar naudas maisu un ar lielu grāmatu: lai amatnieks grāmatā ierakstot savu vārdu, tad naudas dabūšot! Amatnieks, gudrenieks, rakstījis gan, ka švīksnēt švīksnējis, bet nevis savu vārdu, rakstījis šo, to — tādas blēņas. Te — nezin — vells apskatīsies: kāpēc negriežot savu vārdu? Lai tūliņ grāmatu atdodot! Bet amatnieks tam tīšām iemetis grāmatu gultā. Nu vells izgrozījies šā, izgrozījies tā — nekā grāmatai klāt tikt: kristīgs cilvēks tai gultā esot gulējis — neesot brīv klāt iet, lai amatnieks padodot! Bet tas tev to darīs! Ja vells pusmaišeli naudas dodot, tad jā. Negribējis, negribējis naudu dot, bet ko darīsi? Grāmata vajadzīga — atdevis arī. Amatnieks dzīvojis ar vella naudu zaļi. Ein Handwerker arbeitete auch an den Sonntagen, aber Geld hatte er dennoch keins. Als er wieder an einem Sonntag bei der Arbeit war, rief er aus: "Wenn doch wenigstens der Teufel mir Geld geben würde, wenn niemand anders es mir gibt!"

Sogleich war der Teufel mit einem Geldsack und einem großen Buch zur Stelle: der Handwerker solle seinen Namen in das Buch schreiben, dann könne er gleich Geld bekommen. Aber der Handwerker war ein Schlaukopf: er schrieb, dass die Feder knisterte, aber er schrieb nicht seinen Namen, sondern irgendeinen Unsinn in das Buch. Auf einmal bemerkte es der Teufel: warum er nicht seinen Namen schreibe? So solle er ihm das Buch sogleich zurück geben! Aber der Handwerker warf das Buch ins Bett. Der Teufel drehte sich und wandte sich hin und her — aber er konnte an das Buch nicht herankommen. Ein Getaufter hatte in dem Bett geschlafen, er durfte nicht an das Buch heran. Der Handwerker möchte es ihm doch reichen! Aber warte, dass der es macht! Ja, wenn der Teufel ihm einen halben Sack Geld geben wolle — dann schon! Der Teufel wollte und wollte ihm das Geld nicht geben, aber was war da zu tun — er brauchte das Buch. Nun, schließlich rückte er mit dem Geld heraus. Der Handwerker lebte in Freuden mit dem Geld des Teufels.

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