Die Teufel werden betrogen

From Pasakas un teikas
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Ein Handwerker arbeitete auch an den Sonntagen, aber Geld hatte er dennoch keins. Als er wieder an einem Sonntag bei der Arbeit war, rief er aus: "Wenn doch wenigstens der Teufel mir Geld geben würde, wenn niemand anders es mir gibt!"

Sogleich war der Teufel mit einem Geldsack und einem großen Buch zur Stelle: der Handwerker solle seinen Namen in das Buch schreiben, dann könne er gleich Geld bekommen. Aber der Handwerker war ein Schlaukopf: er schrieb, dass die Feder knisterte, aber er schrieb nicht seinen Namen, sondern irgendeinen Unsinn in das Buch. Auf einmal bemerkte es der Teufel: warum er nicht seinen Namen schreibe? So solle er ihm das Buch sogleich zurück geben! Aber der Handwerker warf das Buch ins Bett. Der Teufel drehte sich und wandte sich hin und her — aber er konnte an das Buch nicht herankommen. Ein Getaufter hatte in dem Bett geschlafen, er durfte nicht an das Buch heran. Der Handwerker möchte es ihm doch reichen! Aber warte, dass der es macht! Ja, wenn der Teufel ihm einen halben Sack Geld geben wolle — dann schon! Der Teufel wollte und wollte ihm das Geld nicht geben, aber was war da zu tun — er brauchte das Buch. Nun, schließlich rückte er mit dem Geld heraus. Der Handwerker lebte in Freuden mit dem Geld des Teufels.

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