Die Teufel werden geschlagen

From Pasakas un teikas
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Ein Mann machte sich auf den Weg, um Arbeit zu suchen, und kam in einen großen Wald. Der Mann kletterte auf eine Tanne und übernachtete auf ihren Zweigen. Am nächsten Morgen setzte er seinen Weg fort. Er bemerkte, dass im Walde ein Licht schimmerte und ging in die Richtung des Lichtes. Als er den Wald hinter sich hatte, war es bereits wieder Abend. Am Waldrand stand ein Wirtshaus. Er sah, dass viele Leute das Wirtshaus verließen. Der Mann wollte um Nachtlager bitten, aber die Leute sprachen: "In diesem Wirtshaus kann kein Mensch übernachten, auch du wirst es nicht können!" Der Mann betrat jedoch das Wirtshaus, kletterte auf den Ofen und legte sich schlafen. Um Mitternacht kamen viele Teufel herein und begannen Geld unter sich zu verteilen. Sie teilten und teilten und kamen mit dem Teilen nicht zurecht, so dass sie sich zu streiten begannen. "Der lahme Teufel ist nicht da, der würde teilen können!," rief einer der Teufel aus. Da kam auch der lahme Teufel und verteilte das Geld, aber nun hatten sie nichts, wo sie das Geld hätten hineinschütten können. "Da liegt ja jemand auf dem Ofen! Der wird eine gute Geldbörse abgeben, man muss ihn nur aus der Haut schütteln!"

Einer der Teufel kletterte auf den Ofen und legte sich neben den Mann hin. So lagen sie. Auf einmal legte der Teufel seinen Schwanz auf den Mann. Der Mann stieß den Schwanz wieder weg. Da legte der Teufel seinen Fuß auf den Mann. "Schlaf ruhig!," schrie der Mann den Teufel an, indem er seinen Fuß wegstieß. Aber der Teufel wollte doch keine Ruhe geben. Da packte der Mann den Teufel am Schwanz und begann die anderen Teufel zu schlagen. Die Teufel suchten das Weite und ließen das Geld zurück. Der Mann nahm das Geld, ging nach Hause und lebte glücklich.

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