Die Teufel werden geschlagen

From Pasakas un teikas
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Ein Vater hatte drei Söhne: die zwei waren klug, der dritte war ein Dümmling. Auf dem Sterbelager verteilte der Vater seine Habe an seine Söhne; der Dümmling aber wollte nichts anderes als nur ein Lof Acker und ein Lof Erbsen. Gut. Der Dümmling säte seine Erbsen aus und sie gediehen gut. Im Herbst mähte er sie und stellte sie zu Hocken auf. Als er nach einiger Zeit nachsehen wollte, stellte er fest, dass die Hälfte seiner Erbsenernte gestohlen war. Nun hielt er nachts Wache und — was denkt ihr! — erwischte den Teufel selbst beim Stehlen. Der Teufel bat flehentlich, ihn diesmal noch loszulassen, versprach ihm sogar 500 Rubel, aber der Dümmling antwortete nur:

"Du kannst ja flehen soviel du willst: weder lasse ich mich erweichen, noch nehme ich deine 500 Rubel. Gib mir die gestohlenen Erbsen zurück, das ist alles, was ich verlange!" Nichts zu machen, der Teufel musste die Erbsen holen. Aber warte, dass der Schuft das herausgeben wird, was er einmal in seine Klauen bekommen hat: er holte die Erbsen vom Feld des Nachbarn. Aber der Bauer war noch nicht zur Ruhe gegangen. Er hörte das Rascheln und erwischte den Teufel. Nun gab es großen Lärm: der Bauer rief lauthals um Hilfe, der Teufel flehte ihn laut an, diesmal noch zu vergeben. Der Dümmling, der auf seinem Hof den Lärm hörte, rannte auch hin. Mit vereinten Kräften nahmen sie den Teufel dort so in die Zange, dass er dem Dümmling die gestohlenen Erbsen zurückgab und dem Nachbarn 500 Rubel zahlte.

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