Die Teufel werden geschlagen

From Pasakas un teikas
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Comments: Diese Sage ist eine Mischung aus den Nr. 330 und Nr. 810 nach dem Katalog von Aarne. P. Š.


Zu einem Schmied kam kein Mensch, um etwas schmieden zu lassen. Eines Tages kam ein Herr auf einem Rappen angeritten und wollte, dass er sein Pferd beschlage. Der Schmied beschlug es. Der Herr fragte, wie viel er zu bezahlen habe. Da sagte der Schmied: er wünsche, dass der Apfelbaum, der vor der Haustür stehe, immer Äpfel trage, dass in der Flasche auf der Fensterbank immer Branntwein wäre und dass ihm bei jedem Wort, das er sprechen werde, Dukaten aus dem Mund fielen. Der Herr, der der Teufel selbst war, ließ ihn auf einem Papier seine Unterschrift mit seinem eigenen Blut leisten und sagte dann: "Solange du leben wirst, wirst du alles so haben, wie du es gewünscht hast, aber nach deinem Tode wird deine Seele mir gehören!"

Der Sohn des Schmiedes lebte im Ausland. Eines Tages kehrte er heim. Der Vater wurde schwer krank und erzählte seinem Sohn, dass seine Seele nach seinem Tode dem Teufel gehören werde. Der Sohn fragte ihn, warum er das glaube. Da erzählte der Vater ihm alles und gestand auch, dass er den Vertrag mit eigenem Blut unterschrieben hatte. Der Sohn beschloss, das Schriftstück zurückzubekommen, denn dann könne der Teufel die Seele des Vaters nicht mehr bekommen.

Der Sohn bewaffnete sich mit einem Ebereschenknüttel und ging zur Hölle, um die Unterschrift seines Vaters zurückzuverlangen. Aber die Teufel wollten damit nicht herausrücken. Da begann er sie zu prügeln. Schließlich sagte einer der Teufel, er solle den Lahmen fragen. Er fragte den Lahmen, aber auch der wollte den Vertrag nicht herausgeben. Da begann der Sohn den Lahmen mit dem Knüttel zu traktieren, bekam das Schriftstück zurück und kehrte glücklich heim.

Der Vater starb, aber der Teufel bekam seine Seele nicht.

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