Die Sterbestunde des Menschen ist vorbestimmt

From Pasakas un teikas
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Comments: Vgl. diese und die vorhergehende Sage mit den 1., 2. und 3. Varianten des Märchens Nr. 51 aus Band. X. P. Š.


Der Sohn eines reichen Mannes war die Stunde bekannt, zu der ihn der Blitz erschlagen sollte. Der Vater fürchtete sich sehr, dass sein Sohn sterben könnte. Er ließ ein Wohnhaus aus purem Eisen errichten und riet dem Sohn, bei jeder drohenden Gefahr sich darin zu verstecken. Der vorausgesagte Tag kam heran. Es wurde dunkel, der Donner grollte. Was machte der Jüngling. Er verließ das eiserne Haus, lief auf offenes Feld hinaus und, kniete sich hin und schickte ein herzliches Gebet zu Pērkons hinauf. Da erdröhnte ein furchtbarer Donnerschlag, Blitze zuckten vor den Augen des Jünglings, und das eiserne Haus zerbarst. Aber der Jüngling blieb hell. Pērkons hatte sein Gebet erhört.

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