Die Sterbestunde des Menschen ist vorbestimmt

From Pasakas un teikas
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Einem Mann starb seine Frau Buorbola. Sie war sehr schön gewesen. Der Mann wollte seine schöne Frau wieder zum Leben erwecken und begab sich zu einem Zauberer, der Tote lebendig machen und sie aus der Geisterwelt zurückholen konnte. Der Mann bittet den Zauberer, seine Frau zurückzurufen. Da sagte der Zauberer: "Gut, ich werde es tun. Aber du musst mir versprechen, sie nicht beim Namen zu rufen, wenn du sie erblicken wirst, denn dann ist alles vorbei." Der Mann versprach, nicht den Namen seiner Frau zu rufen. Der Zauberer nahm ein Gefäß, zündete zwei schwarze Kerzen an, schüttete Kräuter in das Gefäß, und nun begann Rauch aus dem Gefäß aufzusteigen. Zuerst formten sich Gestalten, die wie Schwäne aussahen, aber dann kamen Frauen. Der Zauberer fragte bei jeder Frau, die erschien, ob das nicht seine sei. Der Mann antwortete mehrmals mit "nein". Aber kurz darauf erschien seine Buorbaliņa. Als er sie sah, rief er laut aus: "Ach, meine liebe Buorbaliņa!" In demselben Augenblick fiel ein verwester Leichnam zu seinen Füßen, an dem die Maden fraßen.

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