Die Manen gehen herum

From Pasakas un teikas
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Ein Mann ging durch den Wald. Da verirrte er sich und konnte den Weg nicht mehr finden. Nachdem er sich lange Zeit im Walde herumgeirrt hatte, erblickte er eie kleine Hüte. Der Mann ging in die Hütte hinein, denn er war sehr hungrig geworden. Als er die Hütte betreten hatte, sah er, dass ein Mann im Bett lag, der Tisch aber mit verschiedenen Speisen und Getränken gedeckt war. Der Mann nahm seinen Schal, den er sich um den Hals gewickelt hatte, ab und hing ihn auf die Beine des Schlafenden. Dann aß er sich satt und wollte sich schlafen legen. Aber der Schläfer warf zuerst den einen, dann den anderen Arm auf den Boden. Er versuchte, sich aufzurichten, vermochte es aber nicht. Schließlich sagte er: "Hättest du mir nicht die Kette um die Beine geschlungen, dann würde ich dir jetzt zeigen, wie es ist, wenn man fremde Stuben betritt! Ich bin kein Mensch, ich bin ein Verstorbener!" Der Tote redete bis zum ersten Hahnenschrei, dann wurde er wieder stumm und leblos. Am Morgen nahm der Mann seinen Schal und setzte seinen Weg fort.

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