Die Manen gehen herum

From Pasakas un teikas
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Einmal war dem Herrn von der Fensterbank der Trauring verschwunden. Er beschuldigte die Magd. Zur Strafe sollte ihr der Kopf abgehauen werden. Wohl beteuerte die Magd, dass sie unschuldig sei, aber der Herr befahl den Knechten, sie festzunehmen und zu richten. Zum Schluss wünschte die Magd noch, dass ihr Blut immer sichtbar bleiben solle, denn es sei unschuldig vergossenes Blut. Und so geschah es auch — den Blutfleck sieht man noch heute. Später wurde im Schlossgarten eine alte Linde gefällt. Dabei fand man in einem Elsternest den verschwundenen Ring — die Magd war in der Tat schuldlos gewesen.

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