Die Manen gehen herum

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In dem Mārtiņš-Wald der Gemeinde Smiltene befindet sich ein hoher Berg, den man den Kūjiņi-Berg oder auch den Naudas kalns (Geldberg) nennt. In dem Nordischen Kriege wurde das Schwedische Herr im Mārtiņš-Wald umzingelt. Die Schlacht dauerte 13 Tage, und die Schweden wurden geschlagen. Auf dem Kūjiņi-Berg hatten die Schweden eine Geldtruhe und Kriegswaffen vergraben. Die Geldtruhe sei sehr schwer gewesen, man habe sie in einem Zwölfergespann gefahren. Die gefangenen Russen mussten auf Befehl der Schweden die Geldtruhe vergraben. Danach sollen die Schweden sie getötet haben. Noch jetzt könne man zu einer bestimmten Stunde eines bestimmten Tages dort 17 Russen sehen, die eine tiefe Grube schaufeln und sie nachher wieder zuschütten. Danach verschwinden die Schaufler in den Wald. Kurz darauf aber erschallen aus dem Walde Schreie und Klagen: wahrscheinlich werden dort die Russen von den Schweden getötet.

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