Die Manen gehen herum

From Pasakas un teikas
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Es lebte einmal ein Mann namens Indriķis, der am Karfreitag geboren war. Wohin er auch ging, überall erschien ihm hässliches Getier: Schlangen und andere Lebewesen. Sobald er einmal den Friedhof betrat, begannen die Toten ihn zu quälen. Als er gestorben war, blieb das Pferd (das seinen Sarg zog) etwa eine Werst vor dem Friedhof stehen und ließ sich nicht von der Stelle bewegen, mochte man es auch totschlagen. Schließlich — nach vielen Peitschenhieben — ging es ein kleines Stück weiter, war aber in Schweiß gebadet. Als die Burschen den Sarg des alten Indriķis auf die Schultern nahmen, war das Pferd kaum mehr zu halten: nun wollte es nicht mehr im Schritt gehen, es wollte traben.

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