Die Manen verlangen, begraben zu werden

From Pasakas un teikas
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Ein Mann, der in der Stadt viel Geld eingenommen hatte, begab sich auf den Heimweg. Als er in der Nacht durch den Wald ging, wurde er von Räubern überfallen und erschlagen. Die Räuber suchten nach seinem Geld, fanden es aber nicht. Dann schoben sie den Erschlagenen unter eine Tanne, die am Wegrand stand.

Reisende, die nachts durch jenen Wald fuhren, wurden immer von einem Mann verfolgt. Diese Gerüchte waren auch dem Pfarrer zu Ohren gekommen. Er ließ eines Nachts sein Pferd satteln und ritt in den Wald. Als er durch den Wald ritt, folgte ihm ein Mann. Da hielt er das Pferd an und fragte den Mann, wer er sei. Da erzählte der Mann, dass er erschlagen und mit seinem Geld unter eine Tanne geschoben worden sei. Er könne aber keine Ruhe finden. Der Pfarrer möchte doch sein Geld nehmen und es an die Bettler verteilen, seine Gebeine aber möchte er auf dem Friedhof begraben, damit er in Frieden ruhen könne.

Der Pfarrer nahm das Geld und verteilte es an die Bettler. Die Gebeine des Mannes ließ er auf dem Friedhof bestatten. Seit der Zeit hat niemand mehr den Mann gesehen.

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