Veļi prasa savas mantas / Die Manen verlangen ihre Sachen

From Pasakas un teikas
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Place of recording Īles pagasts
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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Senāk, tanīs vietās, kur bijuši nonāvēti cilvēki, pa naktim nedrīkstējuši staigāt, jo rādījušies spoki. Vienās mājās dzīvojis puisis un meita. Vienu vakaru meitai bijis jāiet ciemā. Puisis teicis, lai nenākot pa nakti mājās, kas varot zināt, kā ceļā atgadās, naktīs jau visādi mošķi staigājot apkārt. Varot vēl kāds spoks uzkrist. Bet meita tikai pasmējusies šis laikam būšot tas spoks. Nu, ka tā — tā. Puisis vairāk neko neteicis. Naktī meita nāk mājās, bet tā ērmīgi vien ir ap dūšu. Puiša brīdinājums neiziet no prāta. Un kā tad: nebijusi vēl ne pusceļā — redz: sēd viens ceļmalā ar baltu palagu aptinies. Meita nodomājusi, ka tas ir puisis, atnācis viņu biedēt. Piegājusi klāt un norāvusi spokam palagu: es tevi mācīšu spokoties! Spoks gan lūdzies, lai atdodot, bet šī tikai smējusies: "Nāc vēl mani baidīt!"

Pārgājusi mājās, runā ar puisi — viņš nekā nezin, visu laiku sēdējis istabā. Apskatās vēl labi palagu: tas viscaur asiņains un pilns strutu. Ko nu? Nu spoks katru vakaru, kad visi aizgājuši gulēt, dauzās pie loga: lai atdodot palagu. Meitai bail palagu nest atpakaļ, bet no cita spoks neņem. Beidzot ies pie mācītāja. Mācītājs gājis meitai līdzi un spoku nomierinājis. Tas paņēmis palagu un vairs nerādījies. Tanī vietā, kur spoks sēdējis, bijis viens cilvēks nosists.

Früher durfte man nachts nicht an Orten, an denen Menschen getötet worden waren spazieren gehen, denn dort spukte es. In einem Hof lebten ein junger Bursche und ein Mädchen. Eines abends musste das Mädchen zu Besuch gehen. Der Bursche sagte, sie solle nicht in der Nacht nach Hause kommen, man könne ja nie wissen, was so auf dem Weg passieren kann und was für Gespenster herumlaufen. Es könne womöglich ein Spuk zudringlich werden. Das Mädchen aber lachte nur: der Spuk bist am Ende du. Na denn nicht, eben nicht, Der Bursche sagte nichts mehr.

In der Nacht geht das Mädchen nach Hause, aber, es ist ihr so merkwürdig zu Mute.

Die Warnung des Burschen geht ihr nicht aus dem Sinn. Und tatsächlich, sie war noch nicht die Hälfte des Weges gegangen, — da sieht sie: jemand sitzt am Straßenrand in ein weißes Laken gehüllt. Das Mädchen dachte es wäre der Bursche, der gekommen sei um sie zu erschrecken. Sie ging ganz nahe an das Gespenst heran und riss ihm das Laken herab: ich werde dich lehren hier zu spuken! Das Gespenst bat zwar, sie möge das Laken zurückgeben, aber sie lachte nur: "Na, komm und schrecke mich noch ein wenig!"

Als sie nach Hause kam, sprach sie mit dem Burschen— er weiß von nichts, er sei die ganze Zeit zuhause gewesen. Sie sehen sich das Laken genauer an: es ist voller Blut und Eiter. Was nun? Nun klopft das Gespenst jeden Abend, wenn alle schlafen gegangen sind, ans Fenster und verlangt das Laken zurück. Das Mädchen fürchtet sich das Laken zurück zubringen, aber von jemand anderem nimmt das Gespenst es nicht. Schließlich geht man zum Pfarrer. Der Pfarrer geht mit dem Mädchen mit und beruhigt das Gespenst. Es nimmt das Laken und lässt sich nicht mehr blicken. An der Stelle, wo das Gespenst gesessen hatte, war ein Mensch ermordet worden.

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