Die Manen verlangen ihre Sachen

From Pasakas un teikas
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Comments: E. Jaunmačus in Nogale hat eine Sage aufgeschrieben. (LP. V, .353, 156), in der die verstorbene Mutter von ihrer lebenden Tochter ihre goldenen Hände zurückverlangt. P.Š.


Einer reichen Būerin starb der Mann, der ein goldenes Bein, voll mit Goldgeld gehabt habe. Der Mann wurde bestattet, aber eines Nachts, ging die Frau in den Friedhof und nahm sich das Goldbein. In der nächsten Nacht erschien der Mann und verlangte sein Goldbein zurück, aber die Frau beteuert nichts zu wissen. Der Tag vergeht und es wird wieder Nacht. Der Mann kommt ein zweites Mal, muss aber unverrichteter Dinge abziehen. Nun wird der Mann schrecklich zornig. Er kommt die dritte Nacht und ruft:" Gib mir mein Goldbein zurück!" Da erschrak die Frau und gab ihm das goldene Bein zurück. In ihrer großen Angst gelobte sie, nie wieder etwas auf dem Friedhof auszugraben und mitzunehmen.

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