Die Manen verlangen ihre Sachen

From Pasakas un teikas
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Eine Mutter (eine Bäuerin) aus Zvidziena (Gemeinde Lubāna) war zu einer Beerdigung (mit Leichenschmaus) eingeladen, aber sie hatte keine Zeit dazu, denn sie musste nach Rīga fahren. Auf dem Wege zum Bahnhof Dzelzava kehrte sie auf den Friedhof von Lubāna ein, um die Gräber ihrer Angehörigen zu besuchen, (und pflückte dort einige Blumen). Als sie zu der Friedhofspforte ging, begegnete sie Sargträgern. Sie erschrak und verspürte Schmerzen in den Beinen. Auch in Rīga taten ihr die Beine weh. Als sie wieder zu Hause war, glaubte sie, sie müsste vor Schmerzen sterben. Eines Tages gab sie einer Bekannten einige Geldstücke und Blumen und bat sie, diese aufs Grab zu legen. Da wurden die Schmerzen schon weniger heftig. Sie wiederholte es mehrere Male und immer mehr schwanden die Schmerzen. Schließlich brachte sie selbst Blumen und Geld auf den Friedhof. Nachdem sie diese aufs Grab gelegt hatte, waren ihre Schmerzen ganz verschwunden.

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