Sulainis ar mirušo kungu / Der Diener mit dem verstorbenen Herrn

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Latviski (edit) Deutsch (edit)
Reiz rijniekam vienam rijā esot, pie viņa ienācis viens nosalis ceļa gājējs. Puisis pamanījis, ka tas ir velns. Rijnieks pašu reiz cepis kartupeļus. Velns arī pienācis pie krāsns un teicis: "Kas ķepis, tas man, bet kas neķepis, tas rijnieku Pēterim. Vēl velns teicis, ka esot nosalis, jo viņam neesot ne cimdu, ne zeķu. Rijnieks teicis, lai precoties, tad būs i cimdi, i zeķes. Nu velns stāstījis, kā tam izgājis ar precēšanos. Pajēmis jaunu meitu, tā kā vanags viņam virsū, acis lai izskrāpējusi. Pajēmis atraitni — ar to arī slikti izgājis. Tad rijnieks teicis: "Kas tu par vīrieti, ka nevari nieka sievišķi pievarēt!" Velns sacījis: "Nu tad, ja tu esi tāds drošinieks, aizej uz muižu, tur tu atradīsi savas laimes durvis."

Puisis arī daudz nedomājis un gājis prom. Ceļā vajadzējis iegriezties krogū. Tur viņam vecs vecītis teicis, lai labāk neejot uz muižu, jo kas tur gājis, neviens nav atgriezies. Bet puisis nebijis pierunājams.

Iegājis muižā, tur kādā gaņģī tas ierauga 12 durvis. Vienās durvīs bijusi atslēga, puisis attaisījis tās un tur bijušas trepes. Nokāpis un ieraudzījis kādas durvis, iegājis tur iekšā. Istabā kūrusies uguns, bijuši milti un arī ūdens. Puisis izvārījis putru. Varējis būt ap 12 naktī, kad ienākuši 12 vīri ar sarkanām cepurēm, ienesuši zārku un paši aizgājuši. Puisis padomā, ka mironis ari jāpaēdina. Paēdinājis, sasildījis un pēc neliela brīža mironis atmožas un pastāsta, ka šis bijis šīs muižas kungs. Kungs ievedis puisi kādā istabā, kur atradusies liela kaudze naudas. Kungs teicis, lai puisis šo naudu pārdala divās vienādās daļās. Šo darbu lai tas padara 3 dienās un naktīs. Kungs izgājis, un puisis sāka strādāt. Nepagāja ne diena, kad puisis bija naudu pārdalījis, bet pašās beigās paliek viens gabals pāri. Ko nu? Bet puisis nav uz mutes kritis, pārcērt naudu vidū pušu. Ienāk kungs un teic, ka nu viņš ir šo atpestījis no velna. Vienu daļu lai puisis atdod baznīcai, otru nabagiem, bet trešo lai pats patura sev.

Puisis savu naudu aizved 12 muciņās un dzīvo tagad laimīgi.

Einmal, als der Darrofenheizer allein in der Korndarre war, kehrte bei ihm ein verfrorener Wanderer ein. Der Bursche bemerkte, dass es der Teufel war. Der Darrofenheizer war gerade beim Kartoffelbraten. Der Teufel trat an den Ofen heran und sagte: "Die Gebratene für mich, das Ungebratene für Pēteis, den Darrofenheizer!" Dann sagte der Teufel, er sei sehr verfroren, denn er habe weder Handschuhe noch Socken. Der Darrofenheizer riet ihm zu heiraten: dann werde er sowohl Handschuhe als auch Socken haben. Da erzählte der Teufel, wie es ihm mit der Heirat ergangen sei: zuerst habe er ein junges Mädchen genommen, die habe sich wie ein Habicht auf ihn gestürzt und ihm die Augen ausgekratzt. Dann habe er eine Witwe gefreit — aber auch mit der sei es ihm schlecht ergangen. Der Darrofenheizer aber lachte: "Was bist du nur für ein Mann, dass du nicht mit einem Weib fertig werden kannst!" Da sagte der Teufel: "Nun, wenn du denn so mutig bist, so begib dich nur auf den Gutshof, dort wirst du dein Glück finden!"

Der Bursche überlegte nicht lange und machte sich auf den Weg. Unterwegs kehrte er in ein Wirtshaus ein. Dort riet ein alter Mann ihm von seinem Vorhaben ab, denn niemand, der zu jenem Gutshof gegangen sei, sei zurückgekehrt. Aber der Bursche ließ sich nicht einschüchtern.

Als er das Gutshaus betrat, erblickte er in einem Gang 12 Türen. In dem Schloss einer der Türen steckte der Schlüssel. Der Bursche öffnete die Tür und befand sich vor einer Treppe. Er stieg die Treppe hinunter und erblickte wieder eine Tür. Er ging hinein. In dem Raum, den er betreten hatte, brannte Feuer, dort befand sich Wasser und Mehl. Der Bursche kochte eine Grütze daraus. Gegen Mitternacht kamen 12 Männer mit roten Mützen— , brachten einen Sarg herein und gingen dann wieder fort. Der Bursche dachte, man müsste auch dem Toten zu essen geben. Er gab ihm zu essen, erwärmte ihn, und da erwachte der Tote und erzählte, dass er der verstorbene Gutsherr sei. Der Herr führte den Burschen in ein Zimmer, in dem sich ein großer Geldhaufen befand. Der Herr hieß ihn, das Geld in zwei gleiche Teile zu teilen. Mit dieser Arbeit müsse er in drei Tagen und drei Nächten fertig werden. Dann ging der Herr wieder hinaus, und der Bursche machte sich an die Arbeit. Der Tag war noch nicht um, da war er schon mit dem Teilen fertig. Aber zum Schluss blieb ein Geldstück übrig? Was nun? Der Bursche war aber nicht dumm, er hackte das Geldstück mittendurch. Da kam der Herr herein und sagte, dass er ihn von dem Teufel erlöst habe. Ein Drittel des Geldes solle er der Kirche, das zweite Drittel den Armen geben, das dritte Drittel aber könne er selbst behalten.

Der Bursche brachte seinen Anteil in 12 Fässchen fort und lebt jetzt glücklich.

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