Die Manen quälen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Es lebten einmal drei Hirten, die auf der litauischen Seite Gänse hüteten. Einmal aber schwammen die Gänse über den Fluss nach Kurland hinüber. Die Hirten bestiegen ein kleines Boot, um die Gänse zurückzuholen, aber keiner von ihnen konnte rudern. Der Wind warf das kleine Boot um: alle drei (Hirten)

ertranken. Niemand konnte in die Nähe der Stelle, wo sie ertrunken waren, gehen oder dort nachts Pferde hüten

Der Knecht des nahen Bauernhofes musste einmal am Ufer des Flusses Pferde hüten. Wohl sagte der Bauer, er wolle die Pferde nach Hause bringen, aber der Bursche sagte, er werde sie auch nachts hüten. Da sagte der Bauer: "Nun, wenn du es nur schaffst!"

Der Knecht ging zur Nachthütung, machte ein Lagerfeuer an und saß daneben. Nach elf Uhr sieht er: aus dem Fluss kommen drei junge Burschen. Er erkennt sie: es sind die Ertrunkenen. Sie kommen auf ihn zu und bitten ihn, ihnen beim Herausziehen des Fischnetzes zu helfen: es sei so schwer, dass sie allein es nicht schafften.

Der Knecht wandte ein, die Pferde werden sich zerstreuen. Aber da liefen sie um die Pferde herum, so dass die Pferde sich schnaubend zusammendrängten. Alle drei zogen jetzt den Knecht zum Fluss hin. Der Knecht stemmte sich aus aller Kraft dagegen. Sie waren schon ganz nahe am Wasser, da krähte plötzlich der Hahn, sie ließen ihn gleich los. Er merkte noch, wie das Wasser aufspritzte. Am nächsten Tag fühlte sich der Knecht wie zerschlagen.

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