Die Manen quälen die Menschen

From Pasakas un teikas
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Vom mehreren Jahren kehrte ein Mann abends aus Talsi heim. Als er sich dem Kirchhof näherte, vernahm er ein ganz seltsames Geräusch. Er erschrak sehr und hemmte seinen Schritt. Nachdem er ein Weilchen gestanden hatte und alles still blieb, ging er weiter. Als er gerade den Kirchhof erreicht hatte, hörte er wieder sehr schrecklichen Lärm, so als wenn auf dem Kirchhof Bäume umgebrochen würden und zur Erde stürzten. Der Mann blieb sehr aufgeregt und setzte seinen Weg eilends fort. Nachdem er ein Stück gegangen war, hörte er, dass in seinem Rücken auf dem Kirchhof das Grabglöcklein läutete. Er schaute zurück und sah, dass Leute mit zwei weißen Pferden den Kirchhof verließen. Im Wagen saßen viele Menschen, die in den Händen Kerzen hielten. Der Mann fürchtete sich sehr und lief auf der Straße davon, die Fahrer aber fuhren ihm nach. In seiner großen Aufregung sprang der Mann über den Straßengraben, setzte sich am Wegrand nieder und überlegte, ob das nicht Gespenster wären. Nach dem er eine Weile gesessen hatte, ging er wieder weiter. Kaum hatte er die Straße betreten, als die Fahrer ihn wieder verfolgten. Als sie ihm schon ganz nahe waren, sank er um und verlor das Bewusstsein. Nach einiger Zeit erhob er sieh, gewährte aber keinen Fahrer mehr. Heimgekehrt, war er lange Zeit krank.

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