Die Manen quälen die Menschen

From Pasakas un teikas
Jump to: navigation, search

Zur Zeit des Schwedenkrieges kam eines Tages eine Schwedin in das Papīši-Anwesen von Nurmuiža geritten. Sie ging in die Korndarre, legte sich vor den Ofen hin und begann Geld zu zählen. Der Bauer, der das Feuer im Ofen geschürt hatte, versteckte sich, als die Schwedin hereinkam. Die Schwedin schlief ein. Ihr Schwert hatte sie neben sich gelegt. Der Bauer schlich leise heran und schlug ihr den Kopf ab. Dann steckte er den Leichnam in einen Sack und begrub ihn im Dzegužu dārzs /Kuckucks-Garten). Ihr Pferd brachte er in den Wald von Rozes, wo man es mitunter noch wiehern hört. Seit der Zeit spukt es im Kuckuks-Garten. Ein Mann, der sich dort einmal hingelegt hatte, spürte, dass jemand ihn an den Beinen zog, aber er schlief nur weiter. So wurde er dreimal gezogen. Das letzte Mal hatte man ihn ganz dicht ans Wasser gezogen, so dass seine Beine bereits im Wasser lagen. Ein anderer hatte dort einen Hund, wieder ein anderer, ein Pferd gesehen. Der Bauer des Papīši-Hofes hat keinen Erfolg im Leben, es glückt ihm nichts.

Personal tools
Namespaces

Variants
Actions
Navigation
Project
Categories
Add
Tools
Toolbox