Die Manen töten Menschen

From Pasakas un teikas
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Comments: A.Lerchis-Puskaitis hat die Sage fälschlich als eine Sage des J.Sproģis bezeichnet. P.Š.


Einmal ritt ein mutiger Mann an einer Badestube vorbei, in der sich einmal jemand erhängt hatte. Sobald der Reiter den Bach überquert hatte, setzte sich jemand, so schwer wie ein schwerer Sack, auf sein Pferd. Als der Reiter es merkte, rief er dem anderen zu, er solle sofort absteigen. Aber jener gehorchte ihm nicht. Jetzt wendet er das Pferd, um zu sehen, wer hinter ihm war, konnte jedoch niemanden erblicken und setzte seinen Weg fort, bis das Schwere plötzlich von selbst vom Pferd fiel, ohne einen Schaden anzurichten.

Ein anderes Mal — es war im Winter bei Kahlfrost — trat derselbe Mann in den Dienst eines Krugwirtes. Er ging zwar zu Arbeit, kehrte aber nicht mehr zurück. Die Frau wartet eine Woche, die Frau wartet noch eine Woche, aber der Mann kommt und kommt nicht heim. Nun begibt sie sich selbst zum Wirtshaus und erfährt, dass der Mann dort nie angekommen ist. Sie fragte und suchte überall nach ihm. — Schließlich wurde er in demselben Bach unterm Eis gefunden. An der Stelle lag über dem Bach ein breiter Steg. Als er über den Steg gegangen war, hatte die böse Seele (des Erhängten), die sich damals auf sein Pferd gestürzt hatte, ihn selbst umgebracht. Der Erhängte hatte ihn von dem Steg gestoßen, er war hinuntergefallen und beim Fallen das Eis durchbrochen. Dann war er ertrunken.

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