Velis nobeigts / Manen werden umgebracht

From Pasakas un teikas
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Vīns zoldats, atdīnējis sovu dīnasti, guojis uz sovom muojom. Lelā timsā jis daīt pi vīna cīma un pasaprosa uz naktsmuojom. Saimenīks jū pījam, pabaroj un aizvad guļēt. Zoldats dūmoj apsavērt ustubu, aizīt aiz skapa — verās: koruojas pliks cilvāks. Reitā zoldats soka uz saimenīka: "Kas tis taids par cilvāku, kas aiz skapa koruojas?" Saimenīks soka: "Itis cilvāks tī koruojas jau vairuok godu. Cik juo nagloboj, jis vis turpat koruojas. Es tevi praseitum, varbiut ka tu vareitum jū paglobuot. Es tev dūtum lobu moksu." Zoldats padūmova pats sevī i soka: "Es jū jamūs paglobuot." Jis pajēme tū cilvāku, aizvede uz vīnu upi, īsvīde nu tilta iudinī sacīdams: "Laidīs dibinā!" Brauc muojā, verās: plikais kai korovīs, tai koruojas. Zoldats līk tū cilvāku rotūs, dabrauc pi meža molas, izrūk dūbi i apgloboj. Brauc muojā, verās: kai korovīs, tai i koruojas. Zaldats braac otkon da meža molai un izrūk dūbi. Tod pajam ciervi, nūcārt tam plikajam golvu, īlīk kuoju storpā, īdzan apsis mītu un dasīn ar kuorklu. Atbrauc da saimenīkam, īt vārtūs: plikuo cilvāka vairuok nava. Salmenīks beja cīši prīcīgs un deve zoldatam zirgu, rotus un naudu. Zoldats brauc uz sovom muojom un ībrauc lelā mežā. Jis atsaver atpakaļ, redz: plikais cilvāks atskrīn pēc juo pakaļ, sāstas juo rotūs i brauc reizē ar jū. Par mozu šaltini verās otkon: pēc juo vēļ atskrīņ plikais cilvāks bez golvas un sāstas juo rotūs. Zoldatam tīk baist, ka nazina, kū i darīt. Dabrauc pi vīnas muojas, tis plikais ar golvu soka īt vidā. Zoldats īt pa prīšku, a plikais jam pakaļ, verās: aiz golda sēd divpadsmit laupītuoju. Plikais soka uz zoldata: "Ej nes jīm tū bez golvas i svīd uz golda!" Kai zoldats svīž jū uz golda, laupītuoji aizbāg. Plikais soka: "Ej pogrobā pi zalta gubas i jem, cik vari iznest. Tev lels paldis, ka tu mani nūliki pi vītas. Brauc iz sātu un dzeivoj laimīgi!" Plikais tiuleņ izgaisa, a zoldats sāda zirgā, aizbrauca sovuos muojuos i tagad dzeivoj par kungu. Ein entlassener Soldat, der seinen Dienst beendet hatte, befand sich auf dem Heimweg. Es war schon sehr dunkel, als er in einem Dorf anlangte, wo er um Nachtlager bat. Der Bauer nahm ihn auf, bewirtete ihn und gewährte ihm Nachtlager. Der Soldat sah sich in der Stube um und schaute auch hinter dem Schrank. Da sieht er: dort hängt ein nackter Mann. Am nächsten Morgen fragte der Soldat den Bauer: "Wer ist der nackte Mann, der hinter dem Schrank hängt?" Darauf antwortete der Bauer: "dieser Mann hängt hinter dem Schrank schon seit mehreren Jahren. So oft man ihn auch bestatten mag, er hängt immer wieder da. Ich wollte dich schon bitten: vielleicht gelingt es dir, ihn wirklich zu bestatten. Ich würde dich gut entlohnen. "Der Soldat dachte eine Weile nach, dann sagte er: "Ich werde ihn bestatten!" Er nahm den Mann, brachte ihn an einen Fluss und warf ihn von der Brücke ins Wasser, indem er sagte: "Fahre auf den Grund!" Dann kehrte auf den Hof zurück und sah: der Nackte hing wieder an seinem Platz. Der Soldat packte den Mann in den Wagen, brachte ihn an den Waldrand, schaufelte dort ein Grab und begrub ihn. Dann fuhr er nach Hause und sah: er hing wie er gehangen hatte. Nun brachte der Soldat ihn wieder zum Waldrand, schaufelte ein Grab, schlug dem nackten Mann den Kopf ab, legte den Kopf zwischen die Beine und rammte ihm einen Espenpfahl durch den Leib. Als er diesmal auf den Bauernhof zurückkehrte, da war der Nackte verschwunden. Der Bauer war so froh, dass er dem Soldaten Pferd und Wagen und noch Geld dazu gab. Der Soldat machte sich wieder auf den Heimweg und kam dabei in einen großen Wald. Als er zurückblickte, da sah er, dass der nackte Mann ihm nachrannte, sich ebenfalls in den Wagen setzte und mitfuhr. Als er nach einer Weile wieder zurückblickte, sah er: der nackte Mann, diesmal ohne Kopf, rennt ihm nach und setzt sich zu ihm in den Wagen. Da fürchtet sich der Soldat so sehr, dass er nicht mehr weiß, was er machen soll. Als sie an einem Haus gelangen, sagt der Nackte mit Kopf zu ihm, er solle hineingehen. Der Soldat geht voran, der Nackte folgt ihm. Sie sehen: am Tisch sitzen zwölf Räuber. Da sagt der Nackte zu dem Soldaten: "Nimm den Nackten ohne Kopf und wirf ihn vor sie auf den Tisch!" Als nun den Soldat ihn auf den Tisch wirft, da erschrecken sich die Räuber und ergreifen die Flucht. Der Nackte spricht: "Geh in den Keller und nimm von dem Goldhaufen, soviel du nur tragen kannst. Ich danke dir, dass du mich endlich bestattet hast. Fahre nun nach Hause und lebe glücklich!" In demselben Augenblick war der Nackte verschwunden. Der Soldat setzte sich in den Wagen, fuhr nach Hause und lebte wie ein Herr.
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