Das Leben der Manen im Jenseits

From Pasakas un teikas
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Comments: Vgl. Nr.10 aus Bd. IV und Nr.7 aus Bd. V. P.Š.


Ein Handwerker ging durch einen Birkenhain und begegnete einem Jungherrn. Der Jungherr fragte ihn: "Wohin des Weges?" "Ich bin ausgezogen, um mir Arbeit zu suchen." "So komm und verdinge dich auf ein Jahr bei mir!" "Warum denn nicht!," antwortete der Handwerker und folgte dem Jungherrn. Zu Hause angekommen, hieß der Jungherr ihn Feuer unter einem großen Kessel zu schüren, selbst aber begab er sich zu einer Hochzeit. Der Handwerker schürte das Feuer, auf einmal hörte er eine Stimme aus dem Kessel, die ihn anflehte das Feuer nicht zu schüren. Es waren Menschenseelen, die ihn anflehten. Da fragte der Handwerker: "Was soll ich tun? Der Jungherr hat mir befohlen, das Feuer zu schüren." "Der Jungherr ist der Teufel," antworteten die Seelen, "er ist unser Herr." der Handwerker fragte: "Was soll ich tun? Der Jungherr hat mir befohlen, das Feuer zu schüren." Die Seelen sprachen: "Verlange von ihm, dass er dir für deine Arbeit erlaubt, den Schaum vom Kessel mit der Schöpfkelle abzuschöpfen!" Gut, der Jungherr kommt heim und der Handwerker bittet ihn, den Schaum abschöpfen zu dürfen. So solle er nur schöpfen, antwortet jener und weiter nichts. Da schöpfte und schöpfte der Handwerker den Schaum ab und schüttete ihn in einen Sack. Er schöpfte so lange, bis der Kessel leer war, da machte er sich auf den Heimweg. Aber unterwegs wurde aus dem Schaum eine Menschenschar, die sich um ihn versammelte. Er wusste nicht, was er mit den Menschen anfangen sollte, so verkaufte er sie lieber für drei Dukaten an Gott. Er bekam die Dukaten und wurde belehrt, niemals alle drei Dukaten auf einmal auszugeben oder zu wechseln, sondern nur einzeln, dann werde das ausgegebene Geld wieder in seine Geldbörse zurückkommen und niemals ausgehen.

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