Die Schatten spuken

From Pasakas un teikas
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Einmal schloss ein Mann die Haustür ab und schickte sich an, schlafen zu gehen. Als er sich ausgezogen hatte und mit einem Bein bereits im Bett war, hörte er, dass jemand durch die verschlossene Tür hereinkam. Gleich darauf kam eine fremde Frau ans Bett und schaute ihn an. Auch er schaute sie an und konnte kein Wort herausbringen. Schließlich packte die Frau seine große Zehe und begann sie zu pressen. Da ergriff er seine lange Pfeife und wollte sie damit schlagen. Die Frau verließ fluchtartig die Stube, wobei sie einen Wassereimer umstieß. Dann verschwand sie durch die Tür. Er prüfte nach, ob die Tür noch verschlossen war: ja, sie war verschlossen. Da sah er sich nach dem umgeworfenen Wassereimer um, aber weder war der Eimer umgeworfen, noch das Wasser verschüttet. In der nächsten Nacht kommt durch die verschlossene Tür ein grauhaariger Mann herein und gibt ihm eine Ohrfeige, weil er gestern die Frau mit seiner Pfeife bedroht habe. Nachdem er ihm die Ohrfeige verabreicht hat, verschwindet er.

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