Die Schatten spuken

From Pasakas un teikas
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Der Schuster Vīgands ging durch den Sikšņi-Gutswald. Es war zur Winterzeit und kalt. Es konnte gegen Mitternacht sein. Plötzlich hörte er das Weinen eines kleinen Kindes. Er sagte nur: "Was kannst du da so viel weinen!" Aber da begann das Kind direkt unter seinen Füßen zu weinen. Wohl trat er die Stelle mit den Füßen, aber das Weinen verstummte nicht. Da betete er das Vaterunser und bekreuzigte sich und eilte, so schnell er nur konnte, weiter. Als er den Waldrand erreichte, krähte auf dem nahen Bauernhof der erste Hahn. Jetzt war auch das Weinen des Kindes verstummt.

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