Schatten (Gespenster) in Tiergestalt

From Pasakas un teikas
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Einmal hüteten die Nachthüter der Uzkuri- und Runtuļi-Höfe ihre Pferde bei Ķesa (eine etwa 10 Lofstellen große, mit einem Wall eingezäunte Wiese). Die Burschen legten sich schlafen, die Magd dagegen sollte aufpassen, dass die Pferde das Getreidefeld betraten. Gegen Mitternacht erblickte die Magd plötzlich fünf weiße Schafe am Wiesenrand. Sie begann sich zu fürchten und weckte die Burschen. Die Burschen erhoben sich und wollten sich die sonderbaren Schafe näher ansehen. Aber welch ein Wunder: anstelle der fünf weißen Schafe fanden sie nur fünf weiße Steine. Die Nachthüter bezeichneten die Stelle, um beim Sonnenaufgang nochmals nachzusehen. Aber da war von den Steinen keine Spur mehr zu finden. Nur ein Wirbelwind sauste über die Wiese davon.

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