Schatten (Gespenster) in Tiergestalt

From Pasakas un teikas
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Eines Samstagabends fuhren Miķelis Ratenieks und sein Sohn in den Wald und sägten eine Kiefer ab. Bis sie den Stamm bearbeitet hatten, war es dunkel geworden. Dann belud Ratenieks die Fuhre und machte sich auf den Heimweg. Nachdem sie eine Weile gefahren waren, hörte er plötzlich Schellengeläut und das Brüllen eines Stieres. Er dachte, das sei wohl der Bulle des Dūkupji-Bauern. Gleich darauf erschien ein großer Bulle, aber die Schelle hatte er nicht um den Hals. Der Bulle scharrte die Erde und brüllte wie der leibhaftige Satan. Ratenieks stand auf der anderen Seite der Fuhre und hielt die Axt in der Hand: er erwartete, dass der Bulle sich auf ihn stürzen werde. Aber der Bulle brüllte nur und ging dann ruhig wieder davon. Am nächsten Morgen begab sich Ratenieks zu der Stelle, um die von dem Bullen ausgescharrte und zerstampfte Erde zu besehen, aber er konnte keine Spur, kein Zeichen davon finden.

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